in Europa

Spanische Banken verkaufen seit geraumer Zeit in großem Stil die Immobilien aus ihrem Bestand an große Finanzverwalter, an Fonds und an bekannte Spekulationsfirmen wie Cerberus. Über ungeheuerliche Geschäfte berichtet nun RT.Deutsch. Die Immobilien werden geradezu verschleudert. Hintergrund ist die immer noch nicht ausgestandene Immobilienblase von 2008.

Immobilien bei Banken und dann direkt in den Fonds

Die Immobilien sind damals auf Pump gekauft worden. Die Kredite waren teils sehr günstig, die Immobilienpreise schienen zu steigen – und Private kauften. Gleich reihenweise standen plötzlich Immobilien und nicht bezogene Bauruinen leer, als es keine (Folge-)kredite mehr gab und die Finanzierungsblase platzte.

Gerade in Spanien sind damals sehr viele Immobilien, die als Sicherheit eingebracht worden waren, dann an die Banken gefallen. Banken, die diese Immobilien zum Teil noch heute in ihren Büchern haben. Die Banken haben auf der anderen Seite auch noch die damit verbundenen Probleme. Denn teils sind die Immobilien auch nur als Sicherheiten überschrieben, während die Kredite unsicher oder mit hoher Sicherheit nicht einbringbar sind.

Die großen Bomben in den spanischen Banken aber werden nun nach und nach aufgelöst und in die großen institutionellen „Vermögenswalter“ bzw. in deren Bilanzen überführt. Spanien verkauft sich sozusagen nach und nach selbst. Dies sind folgende Banken:

1.La Caixa: Die hat bereits gut 80 % ihres Immobilienbereiches und 100 % der Immobilienverwaltung an das US-Unternehmen Lone Star veräußert.

2. Santander hat für gut 30 Milliarden Euro Immobilien an „Black Stone“ verkauft. Die gemeinsame Firma gehört Blackstone zu 51 % und Santander zu 49 %.

3. BBVA aus dem Baskenland: Die Bank hat etwa 13 Milliarden Euro eingenommen, indem die „problematischen“ Bestandteile des bilanziellen Vermögens an den US-Fondsverwalter Cerberus abgegeben wurden.

4. Banco de Sabadell: Die Bank verkauft derzeit Immobilien mit einem bilanziellen Wert von etwa zehn Milliarden Euro für 3 Milliarden an Cerberus. 80 % des Gemeinschaftsunternehmens sollen dann Cerberus gehören.

Mit anderen Worten: Spanien ist ausverkauft. An das Heuschreckenkapital. Und die EU sieht zu. Oder sie fördert diese Ereignisse.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Es bleibt einem dabei sprichwörtlich die Spuke weg.
    Klar wünschen sich solche Herrschaften Demokratie über alles.
    Demokratie ohne Grenzen noch besser.
    Mit, bzw.über Demokratie können diese Geschäftsmodelle gleich global den Leuten die Hosen runterziehen.
    Kein Diktator würde so etwas zulassen.
    Jetzt wissen wir auch warum Diktatoren so „schlecht“ sind.

    Morgen, wenn nicht bereits aktuell der Fall, greifen die selben Leute ihren Zielobjekten dann auch noch ins A.loch hinein um was auch immer zu inspizieren.
    Darum müssen die Schranken über alle und alles fallen.

  2. Was ist denn die Konsequenz daraus? Kommt es zu einem Crash, oder werden die Kaufobjekte gebündelt und der Schrott dann weiter verkauft? Dann platzt die nächste Blase. Zumindest haben die Aufkäufer klug gehandelt weil für fiktives Geld, bedrucktes Papier, Substanz erworben wurde. Alle ungedeckten Währungen sind dem Untergang geweiht, die Käufer wissen das.

  3. Das Groteske daran ist, das Alles schon bezahlt war, weil das Kreditgeld aus dem Kollateral der Menschheit durch die Banken geschöpft wurde, mit der Unterschrift unter dem Kredit“antrag“.
    Die dafür von den Menschen verlangten Zinsen sind ein „freiwilliges Geschenk“ an die Bänker und der grosse laufende Betrug. Diese Obligationen werden von den Banken an der Börse (New York) gehandelt und 9 x weiterverkauft. Ein riesiges Geschäft in vielfacher Hinsicht.
    Das ist in Kürze auch für Deutschland vorgesehen. Die Vorbereitungen laufen und sind schon weitgehend von NGO GERMANY abgeschlossen. Das Ziel „Armut für Alle“ der MehrKill-Junta. „Ein Land in dem wir gut und gerne lebTen!“.

  4. Z.Zt. läuft ein Prozess vor dem weltweit höchsten Handelsgericht, dem High Court of England and Wales, dass diese Schweinereien (Zwangsvollstreckungen) in der NGO GERMANY stoppen soll. Es unterliegt ja heutzutage alles dem Handelsrecht, hoheitliches Recht gibt es nicht mehr. Alle „Staaten“ sind „Firmen“.
    Jeder der von einer Zwangsvollstreckung betroffen war oder ist, kann sich diesem Prozess ohne grosse Kosten als Nebenkläger anschliessen. https://www.wir-in-aktion.org/gerichte/category/zwangsversteigerung. Die Möglichkeit der Wiedergutmachung besteht.