in Finanzsystem

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat nach einem neuen Bericht im „Spiegel“ nun an den Weltbörsen einen deutlichen Einbruch für „abrupt möglich“ gehalten. Deshalb geht die Empfehlung an die Regierungen, die bestehenden Regulierungen an den Märkten nun nicht aufzulockern.

Turbulenz-Risiko nimmt zu

Das Risiko, dass es turbulent werden könnte, nimmt demnach zu. Grund dafür sind die bestehenden und möglicherweise auch eskalierenden Konflikte im Handelsstreit. Zudem sind auch die geopolitischen Risiken dieser Wahrnehmung nach größer geworden. Die Aussagen sind im Kontext mit den Problemen im Nahen, im Mittleren und im Fernen Osten (hier: China) zu sehen. Die Finanzierungsbedingungen können demnach sowohl für die Staaten wie auch für einzelne Unternehmen ungünstiger werden.

Derzeit sind die Zinsen weltweit – und insbesondere in Europa – noch niedrig. Sowohl Verbraucher wie auch Unternehmen profitieren davon und investieren bzw. kaufen schlicht zu den aktuellen Bedingungen. Die anstehenden Zinserhöhungen würden demnach „Schwachstellen“ aufdecken, meint der IWF. Das bedeutet übersetzt gesagt, dass die höher verschuldeten Organisationen dann unter Beweis stellen müssen, dass es in den kommenden Jahren keine Probleme bei der Re-Finanzierung gibt.

Daher dürften allerdings die Finanzakteure nicht mehr Spielräume erhalten, wie dies in den USA derzeit versucht wird, sondern müssten weiterhin streng kontrolliert werden. Dabei denkt der IWF sicher an die Banken – die müssen einen bestimmten Anteil an Eigenkapital vorhalten (je nach Einstufung des Hauses), um gegen Kreditausfälle gewappnet zu sein. Dies wiederum behindert die Geschäftshäuser bei der Geldanlage.

Im Endergebnis seien die Schulden allerdings alarmierend hoch. 29 Länder, die über einen hinreichend großen Finanzsektor verfügen, haben aktuell unter dem Strich jeweils etwa 250 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes als Verbindlichkeit aufgebaut.

Zudem, so ein weiteres Risiko, würde die Weltwirtschaft nur noch um 3,7 % statt der erwarteten 3,9 % wachsen.

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