Wirtschaftliche Eskalation: Handwerker sauer

Die Corona-Wirtschaftskrise hat bestimmte Branchen nicht betroffen: So wird am Bau fleißig gewerkelt. Jedenfalls möchte das Handwerk arbeiten, kann aber mangels Materialmangel teils nicht. Aktuell melden sich einige Branchen, die einen Versorgungsengpass mit Rohstoffen beklagen. Dabei ging das Handwerk nun sogar so weit, die Regierung zum Eingreifen zu fordern. Ansonsten würde es auf den Baustellen bald einen Stillstand geben, so berichtet der „Spiegel“ von den Forderungen.

Klopapier, Hefe und Möbel

So wird berichtet, die Coronapandemie habe nicht nur die Lieferbeziehungen durcheinander gewirbelt, sondern auch das Kundenverhalten. Zunächst, so wird an die Zeit vor einem Jahr erinnert, würde der Ansturm auf das Klopapier erfolgt sein, auch Backhefe schien zwischenzeitlich ausverkauft. Jetzt seien es die Möbel, die knapp würden.

Das allerdings scheint nicht das einzige Problem. Denn dass die Rohstoffe knapp werden, zeigt sich nicht nur an Baustellen, sondern auch in einem eklatanten Mangel in der Computerbranche – dort gehen die Elektrochips aus. Der Mangel, so hieß es zeitweise, könne sich über Jahre strecken.

Der Handwerksverband ZDH hat wegen der Rohstoffmängel inzwischen die Politik lautstark zum Eingreifen aufgefordert. „Die Politik“, so zitiert das Blatt den Präsidenten des Verbandes, Hans Peter Wollseifer, „ist aufgefordert, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um hier Abhilfe zu schaffen.“

In den Betrieben würde derzeit „Verzweiflung und Wut“ regieren. Zahlreiche Handwerker würden keinen Materialnachschub mehr erhalten. Umgekehrt allerdings sei zu beobachten, dass Containerschiffe voll beladen aus deutschen Häfen mit Holz in Richtung der USA auslaufen würden. Dies müsse verhindert werden. Wenn diese Entwicklung nicht gebremst werde, so würden „zahlreiche Betriebe wohl Kurzarbeitergeld beantragen“ müssen. Der Stillstand würde sich auf Eigenheime ausdehnen, auf Wohnungsbauprogramme und energetische Sanierung, so der Funktionär.

Ausfuhrbeschränkungen aber möchte das Bundeswirtschaftsministerium von Peter Altmaier (CDU) nicht erteilen. Mehrere SPD-Wirtschaftsminister aus den Ländern sehen dies offenbar anders.

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