Inflation im Anmarsch? Bundesbankpräsident mit Alarmsignal

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Die steigende Geldmenge durch die permanente Neuverschuldung des Staates und der gesamten Euro-Zone könnte bald deutliche Spuren hinterlassen. Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, rechnet nach einer Meldung der „FAZ in diesem Jahr damit, dass die Verbraucherpreise deutlich ansteigen können. Demnach sind dafür auch die nun wieder steigende Mehrwertsteuer sowie die neue CO-2-Steuer verantwortlich.

Inflationsrate wird steigen

Der langjährige Funktionär meint, „die Inflationsrate bleibt nicht auf Dauer so niedrig wie im vergangenen Jahr“, wir die „Augsburger Allgemeine“ zitiert. Der sogenannte harmonisierte Verbraucherpreisindex, dessen Herleitung die EU insgesamt gemeinsam festgeschrieben hat, wird dieser Erwartung nach bis Ende des Jahres mehr als 3 % betragen.

Noch allerdings wissen die Forscher nicht, wie der „erzwungene Konsumverzicht“ sich auf die Preisgestaltung auswirkt. Es ist möglich, dass die Gastwirte und / oder die Reiseveranstalter ihre Preise anheben werden. Möglicherweise aber werde der starke Anstieg der Inflation durch die Sondereffekte „vorübergehend“ sein.

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Hintergrund dieser Überlegung: Wenn das Preisniveau insgesamt steigt, wird die relative weitere Preissteigerung von einer höheren Basis aus möglicherweise wieder geringer ausfallen. Die Mehrwertsteuer bleibt zunächst auf dem aktuellen Niveau und die mögliche Preisanpassung durch die Wirtschaft ist ein Nachholeffekt.

Dennoch mahnt der Funktionär, die „grundlegende Ausrichtung der Geldpolitik“ müsse neu diskutiert werden, wenn in der Euro-Zone die Preise wieder steigen. Die EZB, die Zentralbank der Euro-Zone, sieht die Preisstabilität derzeit als gewahrt. Offiziell ist die Inflationsrate mit 1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat unterhalb der Zielgrenze von 2 %.

Dafür gibt es allerdings eine Einschränkung: Die Preise verschiedener Sachwerte wie Immobilien und damit auch nachlagernd der Mieten steigen deutlich schneller. Der Euro kann sehr viel schneller Wertverluste erleiden als angenommen. „Abwarten“ ist hier wahrscheinlich die falsche Lösung.

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