Gold: So teuer wie seit fünf Monaten nicht mehr

Am ersten Handelstag des neuen Monats stieg der Goldpreis auf ein neues Fünfmonatshoch bei 1.916,18 US-Dollar an. Im gestrigen Handel kamen die Kurse wieder etwas zurück und es könnte durchaus sein, dass das Edelmetall in den nächsten Tagen eine kleinere Korrektur übergeht. Danach sind allerdings wieder steigende Kurse zu erwarten.

Sie kommen eigentlich zur Unzeit, denn im saisonalen Verlauf gelten die Monate zwischen Anfang März und Ende August für den Goldpreis zu den schwächsten des Jahres. Dies hängt mit der Nachfrage der Schmuckindustrie zusammen. Goldschmuck wird gerne zu den großen Festen geschenkt.

Diese fallen zwar nicht alle mit unserem Weihnachtsfest zusammen, sie liegen aber bei allen Religionen und Völkern wie dieses in der Zeit zwischen Oktober und Februar. Den Auftakt bildet die indische Heiratssaison, die traditionell im September beginnt, den Anschluss bildet das chinesische Neujahrsfest Ende Januar oder Anfang Februar.

Ein Anstieg zur Unzeit

Der aktuelle Anstieg des Goldpreises kommt für diese Feste viel zu früh, denn in der Regel deckt die Schmuckindustrie ihren Goldbedarf für die neue Saison, Ende August bzw. Anfang September, wenn die Sommerpause zu Ende geht. Damit wird deutlich, dass der jüngste Anstieg des Goldpreises nur auf die Entwicklung an den Finanzmärkten zurückgehen kann.

Hier sind vor allem die Sorgen der Anleger vor einem Anstieg der Inflationsraten das treibende Element. Der steigende Goldpreis ist damit auch ein Zeichen dafür, dass die Menschen den Versicherungen der Notenbanken nicht mehr trauen und die steigende Inflation nicht wie diese für ein vorübergehendes, sondern für ein bleibendes Element halten.

Der aktuelle Anstieg des Goldpreises kommt damit nicht nur für die Schmuckindustrie, sondern auch für die Notenbanken zur Unzeit, signalisiert er doch einen Verlust an Vertrauen, der leicht zu einer Gefahr für das Geldsystem werden könnte. Denn anders als in der Vergangenheit, als die Währungen noch durch Gold und Silber gedeckt waren, basiert das heutige Papiergeld nur noch auf dem Vertrauen der Menschen in dessen zukünftige Kaufkraft.

Sobald dieses Vertrauen schwindet ist es auch mit dem Glanz und der Herrlichkeit von Euro, Yen Pfund und US-Dollar und dem Ansehen ihrer Schöpfer schnell vorbei. Deshalb fürchten die Notenbanken nichts mehr als einen schnellen und starken Anstieg des Goldpreises, der jedem zeigt, was die Stunde geschlagen hat.

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