Die Schuldenbombe in der Euro-Zone: 10 Billionen

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Die Schulden in der Euro-Zone durchbrechen weiterhin alle Rekordmarken. Mittlerweile sind die Gesamtschulden nach einem Bericht im „Focus“ auf 10 Billionen Euro gestiegen. Dies sind formal annähernd 80 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes der Euro-Zone. In den Gründungspapieren der Euro-Zone war festgestellt worden, die einzelnen Staaten dürften jeweils die Marke von 60 % Verschuldung des BIP nicht überschreiten.

Wenn nun die Summe aller Staaten bereits, also der Durchschnitt, bei annähernd 80 % angelnagt ist, hat sich die Situation dramatisch verschlechtert. Schon die angeblich „notenbankfinanzierten Schulden“ aus dem Corona-Notkaufprogramm PEPP sind inzwischen auf 1,85 Billionen Euro gestiegen. Der Zusatz „angeblich“ begründet sich daraus, dass letztlich nicht die Notenbanken „finanzieren“, sondern die Gemeinschaft aller Eigentümer und am Ende die Steuerzahler der EU-Länder.

Dramatische Situation für Sparer

Aus der Gemengelage ergibt sich eine dramatische Situation für Sparer. Denn die Zinsen, die Banken für Sparkonten zahlen, sind angesichts der negativen Zinszahlungen der EZB (Europäische Zentralbank) unverändert niedrig oder nahe 0. Eventuell werden Verwahrentgelte für Girokonten bald schon auf echte Sparkonten, also Sparbücher, erhoben. Die Situation wird sich nicht ändern, da die EZB die Zinsen auf diesem Niveau belässt.

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Zudem aber steigen in zwischen die Renditen von Staatsanleihen wieder leicht – das heißt, Staatsanleihen werden am Markt wieder so gehandelt, dass minimale positive Renditen zu erwirtschaften sind. Dies liegt an der Anleihenflut und die Sorge vor einer Zahlungsunfähigkeit von Schuldnern, die wiederum die Kurse (bei bestehenden Zinsen) sinken lässt. Damit errechnet sich für Käufer ein minimaler Gewinn beim Kauf der Anleihen.

Staaten, die schon bald eigenständig am Markt neue Anleihen platzieren müss(t)en, werden schon bei etwas ansteigenden Zinskosten Milliarden mehr aufwenden müssen. Wenn Kredite auslaufen, werden die Verlängerungskonditionen ungünstiger als zuvor, was ein weiteres Problem darstellt.

Kurz: Die Sparer, die zugleich Steuerzahler sind, können sich auf folgendes Szenario einstellen. Die Zinsen werden für Sparguthaben extrem niedrig bleiben (auch für Lebensversicherungen). Die Zinskosten einzelner EU- und Euro-Staaten steigen – und dies wiederum belastet auch die Steuerkassen. Es wird in den kommenden Jahren spürbar enger.

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