Die Notenbanken machen eine Geldpolitik gegen die Ärmsten der Armen

Stark steigende Preise für Nahrungsmittel waren schon immer für Fürsten und Regierungen ein Stolperstein, der ihnen die Macht kosten konnte. Berühmt sind die Marie Antoinette zugeschriebenen Worte an die hungernde Pariser Bevölkerung: „Esst doch Kuchen, wenn ihr kein Brot habt“.

Zwar hat die Erzherzogin von Österreich diese Worte so nie gesagt, doch die anhaltende Arroganz gegenüber der Not des einfachen Volkes kostete ihr und ihrem Mann Ludwig XVI. letztlich den Kopf. Steigende Lebensmittelpreise sind daher nicht nur ein Ärgernis, sondern beinhalten auch jede Menge sozialen Sprengstoff.

Bislang war die von den Notenbanken geschürte Inflation durch die exzessive Ausgabe immer neuen Geldes an den Kassen im Supermarkt nicht zu spüren, denn das viele Geld aus dem Nichts floss zum aller größten Teil in die Finanzmärkte. Hier stiegen die Kurse von Aktien und die Preise von Häusern und Wohnungen. Aber die elementaren Grundbedürfnisse zu decken, wurde nicht wesentlich teurer.

Das ist inzwischen anders geworden. Zunächst wurden nur die Packungsgrößen verkleinert während der Preis gleich blieb. Aber selbst dieser Trick funktioniert heute nicht mehr, denn das viele Geld der Notenbanken auch fließt weiterhin an die Finanzmärkte. Nur verteilt es sich dort nicht mehr nur ausschließlich auf Aktien und Immobilien.

Die Finanzmärkte ignorieren das ausreichende Angebot

Auch die Preise der nachwachsenden Rohstoffe haben in den letzten Monaten starke spekulative Wellen gesehen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) weist in ihrer neusten Statistik aus, dass die Preise für wichtige Agrarrohstoffe im Mai weltweit so stark gestiegen sind wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Insbesondere pflanzliche Produkte sind heute deutlich teurer als noch im Vorjahr. Hier hat der entsprechende Index der FAO um 40 Prozent zugelegt. Wie in den Jahren vor der Finanzkrise kommt es an den Terminmärkten für Rohstoffe derzeit zu starken Spekulationswellen. Sie werden jedoch nicht vom klassischen Angebot-Nachfrage-Spiel getrieben, denn beide Faktoren steigen weitgehend gleichmäßig an und von einer Unterversorgung kann somit keine Rede sein.

Es ist vielmehr das viele Geld aus dem Nichts, mit dem Christine Lagarde und Jerome Powell die Welt beglücken, dass nichts besseres mit sich anzufangen weiß, als heiße Wetten auf steigende Mais-, Weizen- und Sojapreise einzugehen, obwohl für den Bedarf der Welt eigentlich genug vorhanden ist und die Lager voll, und nicht wie es die steigenden Preise es vermuten lassen, leer sind.

Die Konsequenz sind stark steigende Preise für die wichtigsten Grundnahrungsmittel. Sie treffen insbesondere die Bezieher niedrigerer Einkommen. Von diesen wird ein relativ hoher Anteil zur Befriedigung der elementaren Grundbedürfnisse ausgegeben. Stark steigende Preise an der Kasse im Supermarkt werden dadurch sofort gespürt, während der Segen des billigen Geldes anderen zum Vorteil gereicht.

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