Der digitale Euro ist nur noch eine Frage der Zeit

Das Bargeld hat viele Feinde. Sie kommen nicht nur aus den Reihen jener Unternehmen, die mit Kreditkarten und dem bargeldlosen Zahlungsverkehr ihre Brötchen verdienen, sondern auch aus den Kreisen von Politik und Notenbanken. Dort wird man sich allerdings hüten, öffentlich etwas anderes als ein Bekenntnis zum Bargeld abzugeben.

Es gilt an dieser Stelle deshalb der biblische Warnhinweis: An ihren Taten werdet ihr sie erkennen. Eine dieser Taten ist die Patentierung des Begriffs „Digital Euro“. Sie hat beim Europäischen Patentamt niemand geringeres als die Europäische Zentralbank vornehmen lassen. Dass man sich den Markennahmen schützen lässt, deutet zumindest darauf hin, dass man ihn nutzen möchte oder sich dieses zumindest vorstellen kann.

Nach Informationen des Handelsblatts ist das digitale Geldprojekt der EZB fast fertig und soll im Sommer der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/zahlungsverkehr-ezb-konzept-fast-fertig-so-koennte-der-digitale-euro-aussehen/27224454.html?ticket=ST-5980063-hcuX9EHl3NnhxOToZtGA-ap3

Eine neue Kryptowährung wie den Bitcoin oder Etherium wird die Europäische Zentralbank den Bürgern der Eurozone nicht zur Verfügung stellen, denn auf den Einsatz der Blockchain-Technologie wird verzichtet.

Vielmehr wird sich der Digital Euro als eine weitere Form des Bargeldes präsentieren. Sein wesentlicher Unterschied zum bereits jetzt schon eingesetzten digitalen Geld, also den Kredit- und EC-Karten oder dem Geld auf dem Girokonto, besteht darin, dass der digitale Euro wie das Bargeld nur eine Forderung gegenüber der EZB, nicht aber gegenüber den Geschäftsbanken darstellt.

Die Geschäftsbanken werden überflüssig

Damit ist der Digital Euro im Vergleich zu Geld, das auf einem Girokonto vorgehalten wird, im Fall eines Bankencrashs deutlich sicherer und besser vor einem Ausfall der Forderung geschützt. Eine Forderung stellt dieses Geld, anders als beim Gold, dem ältesten Geld der Menschheit, aber immer noch dar. Nur besteht diese Forderung wie beim Bargeld allein gegenüber der Zentralbank.

Eine Massenflucht aus den konventionellen Banknoten möchte die EZB verhindern. Deshalb wird soll der digitale Euro pro Wallet zunächst auf eine Höchstsumme, im Moment sind 3.000 Euro im Gespräch, beschränkt bleiben. Auf sie sind wie beim Bargeld keine Negativzinsen zu zahlen. Angeboten werden die Wallets zunächst von den Banken in Verbindung mit einem entsprechenden Konto.

An die Unabhängigkeit der Kryptowährung kommt das neue Projekt nicht einmal ansatzweise heran und auf den ersten Blick wirken die angedachten Veränderungen harmlos. Mit ihnen wird aber die Grundlage dafür gelegt, dass eine Reform des Geld- und Bankenwesens zu einem späteren Zeitpunkt möglich wird.

www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/zahlungsverkehr-ezb-konzept-fast-fertig-so-koennte-der-digitale-euro-aussehen/27224454.html

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