China erobert die Welt – mit Kreditverträgen

Hauptverwaltung des Internationalen Währungsfonds in Washington DC / IMF / wikimedia / public domain

Eines der großen Geheimnisse der moderneren Wirtschaft ist die Funktion von „Schulden“. Während in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung das Thema lediglich im Vertrags- und Bilanzrecht fast nebenher behandelt wird, haben zahlreiche Volkswirte darauf verwiesen, wie Kredite langfristig Herrschftsverhältnisse ausbilden können. Aktuell gibt es Anzeichen dafür, dass China wohl verstanden hat, wie es die Welt – wie von Vielen befürchtet – zu erobern gedenkt. Einem Bericht der „Welt“ nach würden Wissenschaftler „100 geheime Kreditverträge Chinas mit Entwicklungsländern aufgedeckt“ haben.

Knebelverträge mit Entwicklungsländern

Die Zeitung beschreibt, dass die Verträge „durchgängig zutiefst unfaire Klauseln“ enthalten würden. Damit würden die Staaten ihrer Souveränität beraubt und geknebelt.

Ungleiche Verträge hätten sich tief in das historische Gedächtnis Chinas eingewebt. Denn von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg hätten es schwache Kaiser in Peking zugelassen, dass die europäischen Kolonialmächte sich auf diese Weise Zutritt und Geschäfte in China ermöglicht haben. Dazu zählte sogar die Abtretung von Kolonien, also Hongkong, Macao und Qingdao.

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Daraus hat China offenbar gelernt. In allen Winkel der Welt sei das Land unterwegs und diktiere den Entwicklungsländern seinerseits Kreditverträge, die „ungleich“ seien – und dies sei noch die moderate Form der Bezeichnung.

Ein Forschungsteam des Internationalen Währungsfonds (IWF) habe diese Strukturen untersucht und „enthüllt“. Das Forscherteam hat diesem Bericht nach 100 geheime Kreditverträge mit insgesamt 24 Entwicklungsländern aufgedeckt. Das Volumen der Kredite belaufe sich auf 36,6 Milliarden Dollar. Dabei habe China „konsequent Klauseln“ eingebaut. Diese sollten die Staaten jeweils gefügig machen.

Für zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer sei China in den zurückliegenden Jahren zu einem der bedeutendsten Financiers geworden. Zwisschen 2008 und 2019 habve China annähernd eine halbe Billion Dollar an diese Staaten vergeben, wir die Universität Boston zitiert. Dadurch sei China inzwischen als Gläubiger ebenso wichtig wie die Weltbank.

Exakte Daten über die Kredtinehmer gibt es offenbar nicht Pakistan, Venezuela oder Angola sollen aber zu den (größeren) Kreditnehmern zählen. „Die chinesischen Staatsbanken verbieten explizit, solche Daten herauszugeben“, so Christoph Trebesch, Professor des IWF.

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