in Europa

Der Brexit war nicht zuletzt auf die Austeritätspolitik zurückzuführen. In Großbritannien führte sie zu massiver Ablehnung der EU. Auch das griechische Schuldendrama wurde verlängert. Hat Brüssel aus diesen Fehlern gelernt?

Nach Darstellung der EU-Kommission ist die Austeritätspolitik beendet. Alle EU-Staaten weisen wieder Wirtschaftswachstum auf, die Arbeitslosigkeit sinkt.

Währungskommissar Moscovici weist darauf hin, dass die wirtschaftspolitischen Empfehlungen seiner Behörde nicht mehr dämpfend auf die Konjunktur wirken.

Hinzu kommt der Juncker-Plan für mehr Investitionen und das Anleihenkaufprogramm der EZB bei gleichzeitiger Nullzinspolitik.

Allerdings scheint die Kommission ihrer eigenen Darstellung nicht recht zu trauen, denn im Herbst 2016 schlug sie überraschend einen fiskalpolitischen Stimulus vor, der vor allem die Überschussländer (Deutschland, Niederlande…) engagieren sollte.

Erwartungsgemäß wurde dies jedoch von der Eurogruppe (sprich: Schäuble) abgelehnt. Die Eurogruppe ist es auch, die nun einen verschärften Austeritätskurs in Griechenland fordert.

Er soll bis zum Jahr 2060 gehen – so lange hat noch kein Land der Welt durchgehalten. Von einem Ende der Austerität kann man also – zumindest in Griechenland – nicht sprechen…

Dies ist ein (aktualisierter) Auszug aus dem E-Book “Das Ende der EU…wie wir sie kennen”. Mehr Infos und download hier.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Deregulierung der Finanzmärkte war nichts anderes, als die staatliche Erlaubnis zur Wirtschaftskriminalität. Die Meinung der Bürger hat in diesem zentralistischen Projekt nie eine Rolle gespielt. Staaten, Nationen, Steuerzahler- alle sind nur noch Verfügungsmasse von Finanz- und Wirtschaftsinteressen, reglementiert durch eine willfährige Politikerkaste und nie durch Wahlen legitimierter Beamter. Griechenland ist nur der „Hebel“ um den europäischen Steuerzahler ganz langsam „auszubluten“, dass war der Grund warum Herr Draghi die Griechen in den „Euro“ manipuliert hat. Alle die sich diesem neofeudalen System widersetzen, werden als Rechte oder Rechtsradikale diffamiert. Die Entwicklung Europas und insbesondere des Euros haben gezeigt, dass es sich dort um ein Instrument der Banken- und Konzerndiktatur handelt. Das Brüsseler Europa des Wohlstandes ist eine Propagandalüge, statt dessen verarmen immer mehr Europäer. Das zukünftige Motto lautet dann wohl: „Keiner soll Hungern ohne zu frieren“! Statt blühende Landschaften werden es wohl glühende Landschaften werden!