in Europa

Wie aus den inneren Kreisen der Regierung von Transnistrien hervorgeht, will die Ukraine die Moldawische Pridnestrowische Republik (kurz: PMR) am 6. Juli direkt oder indirekt angreifen. In der Republik bricht vor einem möglichen Krieg die Panik aus.

Wie ich bereits berichtete, plant der neue Gouverneur von Odessa Michail Saakaschwili eine Entgleisung des Konfliktes zwischen Moldau und Transnistrien. Die Nachricht von einem möglichen Krieg in PMR ist bereits bei der Bevölkerung unter die Haut gegangen. Wie aus den Regierungskreisen hervorgeht (noch nicht zu 100% bestätigt) und sich in PMR rumgesprochen hat, bereiten die ukranischen Streitkräfte unter der Führung von Petro Poroshenko eine direkte oder indirekte Offensive auf die Republik vor.

Der Angriff soll bereits Anfang Juli (6. Juli) erfolgen und angeblich die „Territoriale Integrität“ der Republik Moldau verteidigen. Bei dem Fall, dass ein indirekter Angriff erfolgt, können wir damit rechnen, dass ein inszinierter Angriff auf dem ukrainischen Boden stattfinden wird der Transnistrien in die Schuhe geschoben wird. Somit wird ein Grund bestehen, einzuschreiten. Bei einem direkten Angriff können wir praktisch mit dem gleichen Szenario wie in Donbass rechnen. So wird es kein „Vorspiel“ geben sondern wird direkt angegriffen.

In Transnistrien sind ca. 60% der Bevölkerung Russen. Der Rest besteht aus Moldauern und Ukrainern. In den letzten Wochen verweigert nach Ukraine auch Moldau die Einreise russischer Bürger. Es ist irrelevant ob sie in PMR leben oder nicht. Auch der In- und Export der PMR leidet massiv. Moldau und Ukraine haben den Handel mit PMR abgebrochen und weigern auch den Transit nach und von Russland.

Auch wenn sich die Nachricht über den Angriff am 6. Juli auf Transnistrien als falsch herrausstellt, sehen wir, dass der Kalte Krieg bereits existiert. Außerdem können wir beobachten wie unberechenbar und zurechnungsfähig der ukrainische Präsident ist. Er wird alles unternehmen um die Ukraine ins Elend zu stürzen, Russland zu provozieren und den Geldgeber USA zu beeindrucken.

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Kommentar

  1. Es ist geradezu pervers, mit welcher Vehemenz Russland in eine direkte Auseinandersetzung zu zwingen versucht wird!

    Dabei sind es weder Moldawier, noch Ukrainer, Transnistrier oder Russen selbst, die sich miteinander „prügeln“ wollen, sondern es ist das Spiel der „US-Gouverneure“ Poroschenko, Jazenjuk und Saakaschwili – einzig darauf richten sich all deren politische Anstrengungen. Damit ist die Frage, wer den Krieg in Europa unmittelbar hervorruft und Aggressor ist, beantwortet.

    Der wahre Architekt (wie auch schon in Georgien, etc.) sind wieder mal die USA mit der NATO als ihr machtpolitisches Vehikel. Daher ist die Frage nach dem eigentlichen Aggressor, der den Krieg in Europa mittelbar herbeiführt, ebenfalls selbstredend…

  2. Hier sieht die USA eine Chance, Russland in einen Krieg zu zwingen.
    Wie schon bei Südossetien.

    Als 1991 die Sowjetunion zerfiel, wurden die Republiken unabhängig.
    Manche Landesteile wollten das aber gar nicht und bevorzugten es, bei Russland zu bleiben. Etwa Abchasien und Südossetien , die schon in der UdSSR-Zeit von Georgien massiv unterdrückt wurden, oder Transnistrien.

    Dass sich Russland um diese Länder kümmert, bedeutet für Russland keinen Nutzen, sondern nur hohe Kosten (Militär und Sicherheitskräfte, Schulen, Verwaltung, etc.) und sicherheitspolitische Nachteile.

    Aber man wird sich auch bei Transnistrien verrechnen. Wie bei Georgien.
    Denn anders als im Donbass wird Russland hier den Krieg nicht zulassen.