in Europa

Im Schwarzen Meer hat es einen sogenannten „Zwischenfall“ gegeben. Russische „Spezialkräfte“ sollen drei ukrainische Schiffe „festgesetzt“ haben. Die waren in Höhe von Kertsch in die von Russland kontrollierten Gewässer gefahren und haben damit gegen die Anweisungen der russischen Küstenwache verstoßen, aus russischer Sicht. Russland behauptet, die ukrainischen Kriegsschiffe würden gefährliche Manöver ausführen. Daher hätte Russland zum Schutz gegenüber diesen Kriegsschiffen „Waffen eingesetzt“.

Drei Matrosen verwundet

Die Operation der Russen führte offenbar dazu, dass drei Matrosen aus der Ukraine verwundet worden sind. Diese würden nun „medizinische Hilfe“ erhalten, heißt es laut „Sputnik“ aus Russland.

Deshalb möchte nun der „Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukrainie (SNBO) den Kriegszustand in der Ukraine „verhängen“, dieser solle 60 Tage betragen. Das Parlament soll noch zustimmen. Präsident Poroschenko versicherte der Öffentlichkeit, dass auch der Kriegszustand noch nicht bedeuten würde, dass die Truppenreserven mobil gemacht würden bzw. die ukrainische Soldaten offensiv würden.

Die Situation droht dennoch, vor allem bei Verhängung des Kriegszustandes, zu eskalieren. Russland unterstellt der ukrainischen Regierung, sie würde ohnehin von Nationalisten gestellt, die zum einen antirussisch operierten und zum anderen der Nato bzw. der EU ermöglichten, direkt an die russischen Grenzen zu gelangen. Die Ukraine verweist auf den „Donbass“, in dem die dortige Bevölkerung die Regierung nicht anerkenne und sich zu Russland zugehörig fühle. Beobachter befürchten nun, dass das Schiffsmanöver dazu dient, Russland weiter zu provozieren und zum großen Gegenschlag ausholen zu können.

Dieser würde mit hoher Sicherheit auch die westlichen Verbündeten der Ukraine auf den Plan rufen und damit zur weiteren militärischen Eskalation beitragen können. Insofern hoffen Beobachter darauf, dass Russland nicht seinerseits nun die Schiffe, die weiterhin festgesetzt sind, anzugreifen. Ginge etwa ein Schiff unter, ließe sich eine Eskalation kaum noch vermeiden.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Psychopathen spielen mit allem, nur fernab der Realität vorbei.
    Die EU täte gut daran, alle 2 Jahre von den Gestalten hinter ihren Türen einen Gesunheitcheck einzufordern.

    Und warum geschieht das nicht bereits längst?
    Hat man so panische Angst davor, daß danach nur mehr ein Bruchteil übrig bleibt?

  2. „Russland unterstellt der ukrainischen Regierung,…“
    Genau so sehe ich das auch. Es ist nicht nur eine Unterstellung, sondern in meinen Augen die reine Wahrheit!
    Die Hampelmänner-Versammlung, die sich „ukrainische Regierung“ nennt, führt sich auf wie eine Kindergarten-Gang!
    Und das ganz sicher nicht ohne die Billigung und Rückendeckung von EU und Nato!
    Das Ganze reiht sich ein in eine bereits jahrelange Abfolge von Provokationen, Beschimpfungen, Unterstellungen und „Sanktionen“ gegen Russland ohne jeden reellen (Hinter)Grund!
    Und wie immer wird die EU, wenn’s Hart auf Hart kommt, den Schwanz einziehen!
    Amüsant finde ich, „.. (die Ukrainer) würden gefährliche Manöver ausführen.“ Den Begriff benutzen bisher die Ami’s gern. Ein Seitenhieb? ;-

  3. Die neuerlichen Provokationen dürften auf Seiten der Ukraine innenpolitische Gründe habe. Der Winter naht, Brennstoffe werden unerschwinglich für die verarmte Bevölkerung und die faschistische Junta in Kiew muss den Volkszorn und die Eigenmächtigkeiten nationalistischer Banden fürchten. In dieser Situation ist das Kriegsrecht hilfreich. Hinzu kommt, dass die Strippenzieher im Hintergrund die RF gern an den eigenen Grenzen beschäftigt halten, um anderswo ungehindert neue Projekte in Gang zu setzen – Stichwort Iran.