in Europa

Angela Merkel soll Chefin der EU-Kommission werden, wenn es nach dem Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos geht. Klaus Schwab hielt im Spiegel ein Plädoyer für die Kanzlerin: „Ich sehe niemanden außer Angela Merkel, der das könnte.“ Er meint sogar, dass nach dem Ende von Jean-Claude Juncker als EU-Kommissionspräsident in diesem Jahr die Kanzlerin nach Brüssel gehen sollte. Als neue Kommissions-Präsidentin.

Jetzt wird geworben….

Angela Merkel wird nicht direkt auf den Davos-Chef hören. Nur: Wir hatten an dieser Stelle schon mehrfach betont, dass Merkel ihren Absprung nach Brüssel vorbereiten könnte. Lesen Sie selbst:

„Angela Merkel hat einem Bericht der „FAZ“ zufolge ihre Strategie gegenüber der EZB und der EU-Kommission geändert. Bislang gingen Beobachter – in anderen Medien – davon aus, dass Deutschland versuchen werde, den nächsten EZB-Präsidenten (Europäische Zentralbank) zu stellen. Dies könnte der amtierende Bundesbankpräsident Weidmann sein. Der wiederum zeigt sich teils als wenig ausgreifender Kritiker der EZB, würde aber in das bisherige Schema der EZB noch passen. Immerhin glaubt er fest an den Euro und den Einfluss, den die Zins- und Geldpolitik auf die Wirtschaft haben kann. In einem sehr interessanten Buch hatte Sarah Wagenknecht als erste Politikerin darauf verwiesen, dass diese Bhauptung nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Unabhängig davon aber zeigt sich nun, dass Angela Merkel lieber die EU-Kommissions-Präsidentschaft haben möchte. Um die geht es im Jahr 2019 bei den EU-Parlamentswahlen auch. Der Spitzenkandidat der EVP, der Europäischen Volkspartei, solle möglicherweise ein Deutscher werden.

Schielt Angela Merkel auf das Amt?

Sofort gehen bei Kritikern die Alarmglocken an: Schielt Angela Merkel auf das Amt als EU-Kommissionspräsidentin? Noch immer steht im Raum, dass die Kanzlerin diese Legislaturperiode nicht mehr wird abschließen können.“

Die Meldung stammte noch vom 25.8.2018.

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Kommentar

  1. Ich finde den Artikel gut.

    Wenn vielleicht auch nicht alle spekulativen Details zutreffen mögen, so zeigt er sehr deutlich, was die Nomenklatura tatsächlich von der, von ihr so betonten und ständig verbal strapazierten Demokratie hält.

    Nein, hier wird ganz deutlich wie diese Rothschild-Apologeten in ihrer Hemisphäre die Posten verteilen und das dann auch noch demokratisch nennen.

    Nicht anders lief es bei der vorangegangenen EU-Wahl ab, als genau dieser Jean-Claude Juncker und ein Buchverkäufer aus Würselen in die beiden höchsten EU-Posten bereits vor der Wahl, durch Abnicken der entscheidenden Staatschefs, etabliert wurden.

  2. Hat die Merkel noch nicht genug kaputt gemacht?

    Die Frau ist eine Katastrophe, aber wahrscheinlich genau deshalb in der EU gewünscht. Schulz war doch auch da und wahrlich nicht das hellste Licht im Lampenladen.

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  • Unglaublich: Davos-Weltwirtschaftsforum-Chef „will“ Merkel zur EU-Kommissionschefin… - NEOpresse - Counternet News 14. Januar 2019

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