in Europa

Inzwischen sollen in Deutschland über 450.000 Migranten abgetaucht sein. Die Polizei weiß nicht, wo sie sich aufhalten. Nach ihnen soll angeblich gefahndet werden. Die Zahlen wurden von der Bundesregierung auf Anfrage der AfD herausgegeben. Die Partei bezeichnet die Situation als „totale Überforderung der Sicherheitsbehörden“. Insgesamt sollen über 640.000 verschwunden sein. Die 450.000 Migranten sollen von der Polizei zur Festnahme, Abschiebung oder zur Feststellung des aktuellen Aufenthaltsorts ausgeschrieben sein.

Die Bundesregierung hat zudem zugegeben, dass die Rückführung der abgelehnten Asylbewerber nicht funktioniere. Die Bearbeitung dieser vielen Fälle sei unmöglich und es sei nicht durchführbar, so viele Menschen wieder zurückfliegen zu lassen. Die AfD kritisiert, dass die Bundesregierung keinen Weg finde, den Asylbetrug zu stoppen. Dabei sei die geforderte Kontrolle an den deutschen Grenzen das einfachste und wirksamste Mittel dagegen, um das Einwanderungschaos zu beenden.

Bereits vor zwei Jahren waren über 130.000 registrierte „Flüchtlinge“ verschwunden. Sie sind nie in der für sie zuständigen Aufnahmeeinrichtung angekommen. Niemand weiß, wo sich diese Menschen aufhalten. Das Problem besteht also nicht erst seit kurzem, sondern seit Beginn der Migrationskrise. Seitdem hat es die Bundesregierung nicht geschafft sicherzustellen, wo sich Migranten aufhalten. Das Bundesinnenministerium räumte selbst ein, dass die verschwundenen Menschen vermutlich in die „Illegalität“ untergetaucht seien.

Zudem verbleiben immer mehr Migranten in Deutschland. In 2014 soll die Bundesregierung noch jeden fünften Asylbewerber wieder in das eigentlich zuständige EU-Land zurückgegeben haben. Zwei Jahre später soll es nur noch jeder zehnte gewesen sein, wenn die Angaben überhaupt stimmen.

Laut Dublin Abkommen ist der EU-Mitgliedstaat für den Migranten verantwortlich, in dem der Migrant erstmals nachweislich den Boden der EU betreten hat. Bei diesem „Rückgabe-Deal“ machen aber immer weniger EU-Länder mit. Die Kanzlerin hat bereits von Italien, Griechenland und den osteuropäischen Ländern eine Absage erhalten. Diese wollen keine Migranten mehr aufnehmen, solange die EU-Außengrenzen nicht geschlossen werden.

Jüngst hatte die italienische Küstenwache „Diciotti“ 50 Migranten aus dem Mittelmeer aufgenommen. Innenminister Matteo Salvini erklärte jetzt, dass die 50 Migranten offenbar untergetaucht seien. Sie seien aus den Aufnahmeeinrichtungen verschwunden. Echte Flüchtlinge hätten ein Bedürfnis nach einem Dach über dem Kopf, Essen und einer warmen Decke. Das Verschwinden der Migranten sei der erneute Beweis dafür, dass die hier ankommenden Menschen weder vor Krieg noch vor Hunger fliehen, sagte Salvini.

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