in Europa

Die EU Kommission korrigierte die Prognose für die Konjunktur gestern nach unten, berichtete das ZDF in den heute-Nachrichten am Freitag. Grund wäre der nachlassende Reformeifer der Südländer. Das reicht für mich eigentlich schon, um nur noch kopfschüttelnd auf den Fernseher zu starren.

Es kam aber tatsächlich noch besser. Thematisiert wurden dieses Mal Spanien und Frankreich. Während die Arbeitslosigkeit in Spanien mittlerweile bei knapp 27 % liegt, sind es in Frankreich auch immerhin schon 10.7 %. Als leuchtendes Beispiel wurde dann wieder einmal Deutschland mit nur 5.7 % angeführt. Ja richtig, ein weiteres Mal feierte man eine geschönte Statistik, die durch Tricks, Lohndumping und Leiharbeit zustande kommt. Tatsachen, die man aber mit einer beeindruckenden Hartnäckigkeit verschweigt.

Zu Wort kam EU-Kommissar Olli Rehn mit dem Satz “Die Schatten der Krise sind lang…” und ohne eine akzeptable Idee. In Bezug auf Frankreich kam von ihm, was man erwarten konnte. Das Land müsse den Arbeitsmarkt flexibler gestalten und das Rentenalter anheben. Genau, macht es doch wie Deutschland! Sorgt auf dem Rücken von Menschen, die in Vollzeit-Beschäftigung teilweise mit nicht einmal 1000 Euro netto im Monat nach Hause gehen, für mehr Wettbewerbsfähigkeit und arbeitet bis in ein höheres Alter. Wahrhaft sensationelle Ideen von Rehn, der selbst übrigens um die 20.000 Euro im Monat verdient.

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