Russland erhöht Kosten für EU-Politik

Aufgrund der total absurden EU-Politik – und zwar in jeglicher Hinsicht – leiden nicht nur tausende von Bauern und hunderte Unternehmen in der EU, sondern es hat jetzt sogar die Schweiz getroffen die vor dieser Politik kapituliert hat. Über drei Jahre lang versuchte sich die Schweiz mit den Auswirkungen der Brüssler Politik zu arrangieren und stützte mit hunderten Milliarden Schweizer Franken künstlich den Euro-Kurs. Am 15. Jänner hat die Schweizerische Nationalbank aber das Handtuch geworfen und ein längst überfälliger Fall ist eingetreten: der Euro ist gegenüber dem Franken um 30% abgetaucht. Das betrifft zwar viel mehr die Schweiz als die EU, aber es soll ein Zeichen sein wie dramatisch und gefährlich der eingeschlagene Kurs der Europäischen Union geworden ist.

Und nun ist auch noch genau der Fall eingetreten den ich im Artikel „EU schiesst sich selbst ab Teil 2“ beschrieben habe:

„Aber offensichtlich scheint Putin der bessere Pokerspieler zu sein. Statt direkt nach Europa liefert er die gleiche Menge Gas eben in die Türkei, über die genau gleiche Pipeline die für Europa angedacht war. Die Milliarden die für Planung und Bau bisher ausgegeben wurden, waren also nicht für die Katz, wie das etwas verfrüht einige schadenfreudige Politiker gedacht haben. Und was danach mit dem Gas passiert interessiert Putin erstmal nicht. Natürlich wird dieses Gas früher oder später nach Europa kommen um unsere Häuser und Wohnungen warm zu halten, aber zu einem ganz anderen Preis sowohl in monetärer wie auch politischer Sicht.

Fast zeitgleich mit der Entscheidung der Schweiz den Euro nicht mehr weiter künstlich zu stützen, fiel im 2200 Kilometer entfernten Moskau eine ganz andere Entscheidung, die Europa fiel heftiger durchrütteln wird als die der Schweizer.

Russland stoppte 60% der Gaslieferungen für Europa die durch die Ukraine gehen, weil Moskau der Ukraine vorwirft Gas zu stehlen und selbst weiter zu verkaufen. Kiev aber verneint diese Anschuldigung und meldet Zahlungsausstände und preisliche Differenzen als Grund an. Was auch immer der genaue Grund für diese Entscheidung war, es ist zumindest nicht unwahrscheinlich dass Kiev tatsächlich einiges von dem Transitgas für sich abgezwackt hat nachdem Polen die illegale Praktik des „reverse-flow“ (d.h. russisches Gas für Polen wurde von Warschau in die Ukraine umgeroutet; auch die Slowakei und Ungarn griffen zu dieser Praktik) aufgegeben hat und die Ukraine damit über weniger dringend benötigter Gasreserven verfügt.

Egal wie, aus geostrategischer Sicht macht dieser Schritt Moskau`s durchaus Sinn. Damit hob Putin einmal mehr den Nachteil der Nutzung und Beharrung Brüssels und Washingtons auf die Gaslieferungen durch die Ukraine hervor. Denn plötzlich standen 6 Länder (Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Kroatien, Rumänien und Türkei) ohne Gas da welches via Ukraine geliefert wird. Aber auch Länder wie Grossbritannien oder Deutschland werden von diesem Stopp betroffen sein.

Prompt sass Maros Sefcovic, Vizepräsident der Europäischen Kommission für Energieunion, im nächsten Flieger nach Moskau um sich mit Russland`s Energieminister Alexander Novak zu treffen. Doch der wiegelte die Proteste des EU-Vertreters und des weiteren Beharrens auf die Ukraine als Transitland ab, und sagte anschliessend:

„Die Entscheidung wurde gefällt. Wir diversifizieren und eliminieren das Risiko von unzuverlässigen Ländern die in den vergangenen Jahren für Probleme gesorgt haben, einschliesslich für europäische Verbraucher.“

Auch Gazprom Chef Alexei Miller äusserte sich per E-Mail ganz ähnlich:

„Es gibt keine anderen Optionen als die geplante Turkish Stream (ex-South Stream).“

Anschliessend gab Maros Sefcovic bei einer Pressekonferenz bekannt was Moskau vorhat, und dessen Worte ähneln doch ziemlich stark dem was ich in meinem Artikel vom 06.01.15 geschrieben habe:

„Gazprom plant das Gas an die türkisch-griechische Grenze zu liefern, und es liegt an der EU zu entscheiden was damit weiter passiert.“

Nicht nur dass die EU jetzt ganz offensichtlich selbst für die Kosten der weiterführenden Infrastruktur ab der türkisch-griechischen Grenze selbst tragen muss wenn das russische Gas auch weiterhin unsere Wohnungen und Häuser heizen soll, – was Brüssel völlig kostenlos hätte haben können wenn man nicht das South Stream Projekt attackiert hätte – diese Entwicklung ließ auch den Gaskurs an der Börse in die Höhe schießen wovon nicht nur Russland profitieren wird, sondern auch Länder wie Qatar und Iran. Und sollte sich Brüssel weigern die benötigte Infrastruktur aufzubauen, meldete Gazprom bereits an dass dieses für die EU vorgesehene Gas nach China geliefert wird um China selbst, aber auch andere asiatischen Länder zu beliefern.
War das vielleicht die Antwort Putin`s auf den aggressiven Angriff Washingtons auf den russischen Rubel?

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