in Europa

Der Ex-Kanzlerkandidat und ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück wird laut Berichten des Handelsblatt Wirtschaftsberater in der Ukraine. Er soll Kiews Staatsfinanzen neu ordnen – als Mitglied eines Beraterklubs mit prominenten Mitgliedern. Damit arbeitet er auch im Kreis ukrainischer Oligarchen.

Als er noch Finanzminister war, erarbeitete er sich einen guten Ruf als „Geldexperte“. Davon profitiert er nun. Der SPD-Politiker arbeitet künftig für einen namhaften ukrainischen Beraterklub, dessen Ziel die Stabilisierung des vom Krieg im Donbass zerrütteten Landes ist. Steinbrück soll für die „Agentur zur Modernisierung der Ukraine“ die aus den Fugen geratenen Staatsfinanzen in Kiew neu ordnen, berichtet das „Handelsblatt“.

Innerhalb dieses Beraterklubs ist Steinbrück unter anderem an der Seite von drei prominenten Oligarchen, die den Klub fördern – darunter ist demnach etwa der Gasmogul und ukrainische Arbeitgeberpräsident Dmitrij Firtasch.

„Wir wollen mit Deutschland einen Garantiefonds über 500 Millionen Dollar schaffen, in den Großunternehmer wie Rinat Achmetow, Wiktor Pintschuk, ich und andere ihr Geld investieren“, sagte Firtasch der Zeitung.

„Peer Steinbrücks neuer Auftrag dürfte für Diskussionen sorgen: Der frühere Finanzminister war im Bundestagswahlkampf 2013 als Kandidat fürs Kanzleramt heftig in die Kritik geraten. Während des Wahlkampfs war bekannt geworden, dass Steinbrück mit Vortragshonoraren nach eigenen Angaben seit 2009 rund 1,25 Millionen Euro eingenommen hatte. Die Debatte über die Nebeneinkünftehatte Steinbrück den Start als designierter Kanzlerkandidat verhagelt.

Streit hatte es auch über einzelne Honorare gegeben. So bekam Steinbrück 2011 für eine Rede beim „Atriumtalk“ der Stadtwerke Bochum 25.000 Euro – ein ungewöhnlich hohes Honorar. Gezahlt hatte die von den Stadtwerken beauftragte Agentur Hellen Medien Projekte GmbH. Dass eine Firma, die hoch verschuldeten Kommunen gehört, eine fünfstellige Summe für einen Vortrag zahlt, hatte Fragen aufgeworfen.“ so das Manager-Magazin.

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14 Kommentare

    • Wenn wir ein Rechtsstaat wären, wäre Steinrück dazu verpflichtet solche Fragen zu beantworten bzw. könnte er darauf Verklagt werden weil er dem Souverän Auskunftspflichtig ist. Da er aber seine Schläger geschickt hat, bewies er damit das er kein Demokrat ist und schon gar nicht ein Vertreter einer Demokratie sein kann was im übrigen auch für alle Politiker gilt die an diesen dubiosen Sitzungen teilnehmen!!!

  1. Au Backe!

    Dieser durchkorrumpierte Großkotz mit der Kompetenz eines nassen Lappens als Berater für die ukrainische Wirtschaft – damit ist die Ukraine verloren!

    Dieser neoliberale Schwafelkopf, Vollposten, bornierte Gockel ist hier in Deutschland bei der letzten Wahl sogar einer volldepperten Merkel unterlegen gewesen – und das soll was heißen!

    Hartz-Konzept-Mittäter und Arbeiterverräter – der schafft es womöglich noch in der Ukraine Hartz4 einzuführen.

    Der Typ ist noch zu inkompetent um ein Loch in den ukrainischen Schnee zu pissen!

    Steinbrück als Berater – das kann man glatt als Sabotageakt werten! Arme Ukrainer!

  2. Da passt er Rein , Korrupt bis in die Fingerspitzen! Das schlimme das D und EU , Sie noch Hofiert dieses Verbrechertum in Kiew ! Da hat sicherlich mehr als das Kanzler Gehalt von 247.000,-€ !
    Aber von Wem? EU Steuergelder,IWF ,oder Blutgeld der Oligarchen ! Arm,Traurig,Schockierend !
    Und dann wundern sich die Soziologen und Psychologen an den Schulen,….warum so ein Klima,schon in den Grundschulen ! “ diese Welt Ist nur noch ein “ Zirkus“!

    • recht haben sie!!! AUCH HUNDRET BERATER HILF NIX! WEN DIE NAZI AUF MACHT SIND! SIE WOLLEN DIE ARME AUFRÜSTEN! DAS GELD KOMM VON IRGENWO;UND DIE MENSCHEN VERELEND! PRAKTISCH ;DIE MENSCHEN INTERESIERET KEINE! NUR MACHT!!!!!!!!!!!

  3. Die Karriere von Politfiguren wie Steinbrück scheint endlos steigerungsfähig. Nachdem er entscheidenden Anteil am Ruin der West LB und am Schuldenfiasko von NRW hatte, versucht er sich jetzt an einem ganzen Staat. Seine „Beratung“ dürfte dem Putsch-Regime in Kiew jedoch kaum nutzen, doch der leidgeprüften Bevölkerung zusätzliche Einschnitte bescheren. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis alle relevanten Repräsentanten der Ukraine wie Poroschenko und Jazenjuk Ausländer sind.

  4. Steinbrück ist und bleibt der größte Falschspieler der SPD .Viele Reden , leider ohne Inhalt . Frech und Dummdreist verkörpert er unsere sogenannte politiker Elite .
    Der jetzige Zirkel in der Ukraine ist sein Element .Fressen , saufen ,und Geld abschöpfen über die Ukrainische Bevölkerung hinweg im Schatten von Jaz-und Poroschenko Hurra ! hoch die Tassen.Ein Ausverkauf wie damals die DDR . Die Bürger werden diesen Herren , die EU und IWF noch verfluchen aber dann ist es zu spät . Diese Typen haben ihre goldenen Spesen und Posten jetzt schon im Sack.

  5. Wenn schon 7 US-Bürger Minister der Ukraine sind, wieso sollte dann nicht Steinbrück unter ferner liefen mitspielen dürfen. Einer seiner Vorfahren gehört zu den Gründern der Deutschen Bank. Kenntnisse der Geldschöpfung aus dem Nichts und Nichts zu verleihen mit Macht an die Machtlosen und der Plünderung der Völker über Zinsen und Steuern dürften ihm doch bekannt sein.