in Europa

Auf meiner Recherchereise in die Volksrepublik Donetsk, konnte ich ein Interview mit dem „Außenminister“ der Republik, Aleksandr Kofman, führen. Nach einer Reihe von äusserst interessanten Fakten und Einsichten in die politische Aufstellung wie auch strategische Ausrichtung der jungen Republik, habe ich ihm eine spezifische Frage gestellt, ob und was er gerne der deutschen Bundeskanzlerin sagen würde, wenn ich ihr seine Nachricht übermitteln könnte. Obwohl er natürlich wusste das ich weder ein offizieller Vertreter der Bundeskanzlerin bin, noch für irgendeine Zeitung oder Magazin schreibe die ihr nahesteht, nahm er diese „Einladung“ ohne zu zögern an.

Während er kurz über die Worte nachdachte die er an Frau Merkel richten möchte, beobachtete ich seine Mimik die blitzartig todernst wurde, bevor sie sich wieder ein wenig entspannte als er wieder zu sprechen begann.

Er sprach über den Faschismus in der Ukraine, der seit dem Putsch in Kiev letztes Jahr aus dem Versteck gekommen und plötzlich für einen grossen Teil der westukrainischen Bevölkerung salonfähig geworden ist. Wie der Faschismus nicht nur aus dem Versteck gekommen ist, sondern selbst Einzug in das ukrainische Parlament gehalten hat und ohne den das jetzige Regime in Kiev ihre Machtstellung nicht halten könnte. Und genau diesen Faschismus in der Ukraine unterstützt Deutschland 70 Jahre nachdem es den eigenen Faschismus begraben hat.
Deshalb richtet er seine Worte an Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz in Gedenken der Millionen von Todesopfern des deutschen Faschismus:

Nachricht an Angela Merkel aus Interview mit Aleksandr Kofman in Donetsk, 15.04.2015:

„Ich möchte sie (Bundeskanzlerin Angela Merkel) daran erinnern, was zum Faschismus in Deutschland geführt hat und sie darum bitten, alles (in ihrer Macht stehende) zu unternehmen, dass die Ukraine nicht die gleichen Erfahrungen machen muss wie Deutschland.

Wir hier in der Ukraine, im Donbass, sind die gleichen Menschen wie in Deutschland.

Frauen, Kinder und Alte sind durch Kriegshandlungen gestorben. Acht Soldaten und 160 Zivilisten kamen seit Anfang des Jahres ums Leben.

Sobald sie verstanden hat, dass wenn wir dem Kurs der USA folgen, es Deutschland und Europa zerstören kann. Wir können alles selbst regeln und wir werden gewinnen.“

 

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Kommentar

  1. Offenbar geht Herr Kofman von der Vorstellung aus, Merkel wäre souverän und hätte die Wahl zwischen Optionen.

    Eine Merkel, deren Handy vom Besatzer abgehört wird und deren Geheimdienst BND wie gerade herauskam ebenfalls für den Besatzer arbeitet – sogar gegen deutsche Politiker.

    Die Prämisse des Herrn Kofman ist erkennbar falsch. Die us-Marionette darf so tanzen, wie es die usa gestattet, andernfalls wird sie wahrscheinlich über einen Skandal, dessen Basis in Rosenholz-Akten zu finden ist ganz schnell öffentlich demontiert.

    Deutschland braucht einen Hugo Chavez, einen Politiker, der Deutschland in die Freiheit führt – dann können wir uns mal über die Außenpolitik unterhalten. Denn erst dann haben wir eine eigene.

    • Dazu muss aber ein Finanzier her, siehe die 5 Milliarden die zum Umsturz für die Ukraine benötigt wurden. Für Deutschland braucht man wahrscheinlich 200 Milliarden denn dafür geht es den Leuten noch zu gut. Wenn man sich überlegt das Russland damals die DDR für 10 Milliarden abgegeben hat. Ein schlechtes Geschäft für die Russen.

  2. hallo, Richard: Sie haben Recht…ob ein „Chavez“ oder …? …es sollte eine charaktervolle, selbstdenkende, kreative Persönlichkeit sein, frei von Angst und Bücklingsmentalität! Die der dt.,bzw. europäischen Geschichte folgt, dem Humanismus verbunden. Die das europäische Volk vertritt und der Idee eines von Qualität und Nachhaltigkeit geprägten Europas getragen ist, von Einheit, Freiheit und Brüderlichkeit….die sich frei macht von politischem Taktieren und Parteimanövern und erst mal für uns alle wieder eine allgemein-gültige Wertebasis schafft, anhand der wir neues Vertrauen bilden können…und in eine menschenwürdige Zukunft blicken….

  3. Wir Deutsche können Garnichts machen und das Parlament ist ein transatlantischer Abnickverein. Das einzige was man als junger Deutscher mit viel Energie machen kann ist das Land verlassen vielleicht nach Südamerika. Ansonsten ein Aufstand? Was soll wir da machen? Unsere Gegner anspucken? Oder wie in den USA passiert ist zwei Lebensmüde wollten mit einem PKW die NSA Zentrale durchbrechen oder die Aufstände in den USA mit sinnloser Randale oder der Pseudoaufstand in Frankfurt nützen nur dazu die Gesetze zu verhärten. Ich glaube nicht das Gewalt je zu etwas geführt hat. Man könnte aber ein Referendum in Mitteldeutschland abhalten ob sie weiter unter US Kontrolle Teil Gesamtdeutschlands bleiben wollen.

    • Wenn ich an Deutschland denke fällt mir irgendwie der Nachkriegsschlager ein. „Wir sind die Einwohner von Micronesien“ oder so. Damals war den Deutschen die Realität noch bewusster als heute dank permanenter transatlantischer Propaganda.

    • Jede politische Wende in der Geschichte kam, wenn die Menschen begannen, Bewusstsein, Willen und Entschiedenheit einzusetzen, b e v o r die Wut in zerstörerischer Gewalt explodierte. „Ein steter Tropfen höhlt den Stein“…und inzwischen gibt es immer mehr Menschen, weltweit, die Stellung beziehen! Wer meint, er könne sich dem steigenden Druck entziehen, entnimmt der „Gemeinschaft“ seine Energie…und wird damit selber auch nicht glücklich werden…unsere Chance auf friedliche Veränderung liegt im Stellung-beziehen des Einzelnen! Meine Meinung! Redet miteinander – schreibt Briefe – gebt Unterschriften – trefft Euch – diskutiert miteinander. Je homogener die gemeinsame Aussage, desto kraftvoller!