Nach US-Atombombenprovokation: US-Fallschirmjäger trainieren an Russlands Grenze

Nachdem die neue US-Nuklearstrategie bereits in mehreren osteuropäischen Ländern in die Tat umgesetzt wurde, stärken die USA dort nun auch ihre konventionellen Aktivitäten. So auch in Estland, wo Soldaten einer US-Fallschirmjägereinheit den Kriegsfall trainieren. Ein klares Zeichen Richtung Russland.

Am Sonntag haben Soldaten der 173. Luftlandebrigade der US-Army eine Militärübung im Kreis Võru in Estland begonnen. Besonders Brisant: Das Einsatzgebiet liegt direkt an der Grenze zu Russland. Gemeinsam mit estnischen Soldaten trainieren die amerikanischen Fallschirmjäger „hauptsächlich die Evakuierung von Verletzten vom Schlachtfeld“, wie der Hauptstab der ehemaligen Sowjetrepublik mitteilte. Zudem werde das Zusammenwirken beim Geleitschutz für Militärkolonnen geübt. Zuvor hatten die USA in Tapa im Norden Estlands vier Panzer des Typs M1A2 Abrams sowie zwei Luftlandeabteilungen stationiert.

Die Übung ist offenbar Teil der neuen US-Russlandstrategie. Diese beinhaltet hauptsächlich den Ausbau nuklearer Bedrohungsmöglichkeiten vor allem in Osteuropa. Schon seit längerem bereitet die NATO unter der Federführung der USA eine neue aggressivere Nuklearstrategie vor, um der „Aggression Russlands“ zu begegnen. Das erfuhr der britische „Guardian“ aus Nato-Quellen. Nato-Vertreter ließen wissen, dass die Änderungen die stärkere Einbeziehung von Einheiten für nukleare Kriegsführung in laufende Manöver an den Grenzen Russlands sowie neue Richtlinien für eine nukleare Eskalation gegen Russland betreffen sollen.Es gibt eine ersthafte Sorge darüber, wie Russland sich öffentlich zu Nuklearfragen äußert. Daher gibt es in der Allianz eine ganze Menge Überlegungen über Atomwaffen“, sagte ein ungenannter Nato-Diplomat dem „Guardian“.

Dazu passt das neue ukrainische Gesetz mit der Bezeichnung „Gesetz über die Bedingungen der Streitkräfte anderer Staaten auf dem Territorium der Ukraine“, über das wir vor zwei Wochen berichteten. Darin heißt es, dass eine Stationierung von Nuklear- und Massenvernichtungswaffen auf dem Boden der Ukraine „bis zum Erreichen des Stationierungsziels“ legal ist. Vorher war dies per Gesetz ausgeschlossen.

Passend zur neuen NATO-Nuklearstrategie sind so längerfristige Stationierungen direkt an der Grenze zu Russland möglich, was für den Kreml eine riesen Sicherheitsbedrohung bedeutet. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass jenes neue ukrainische Gesetz ganz konkret im Zusammenhang mit möglichen US-Atomwaffenstationierungen auf ukrainischem Boden steht. Damit wären die Nuklearwaffen direkt an der Grenze zu Russland einsatzbereit.

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