in Europa

Macron warnt vor „neuer Lepra“ – dem Nationalismus

Merkel-Freund und Präsident Macron hat in Frankreich in einem hierzulande wenig beachteten öffentlichen Auftritt den Nationalismus in der EU als „neue Lepra“ bezeichnet, die sich überall ausbreite. Er galt – um im Bild zu bleiben – weitgehend als ausgerottet und würde nun von Menschen betrieben, denen man es bis vor kurzem so nicht zugetraut hätte, hieß es. Macron soll nach Angaben des österreichischen Kurier (www.kurier.at) die „Rufe nach Grenzschließung“ gegeißelt haben.

Nachbarn sagen die schlimmsten Dinge….

Er beklagt es würden die schlimmsten Dinge gesagt. Die Eliten forderte er auf, ihre immense Verantwortung zu übernehmen. Gemeint waren journalistische Eliten, politische Eliten oder auch die wirtschaftlichen Eliten. Interessant, denn er schlägt in etwa in jene Kerbe, die tatsächlich die herrschende Elite in der EU derzeit betreibt und sich zum Vorwurf machen lassen muss.

Die Deutungshoheit in den Medien ist offensichtlich „internationalistisch“, die wirtschaftlichen Eliten halten sich fest hinter den Vorschlägen der EU-Politiker auf. Die politischen Eliten lassen keine Gelegenheit aus, um ihr Vorhaben und die moralische Verantwortung an die Öffentlichkeit zu tragen. Insofern waren Macrons Worte eine Bestätigung dessen, was Kritiker ohnehin beklagen.

Interessant wurde die Rede an einer anderen Stelle, so Beobachter. Macron meinte, „Besserwisser“ sollten kein Gehör finden. Menschen, die meinen würden, „man könne alle aufnehmen“, heißt es. Er verwies auf die „französische Gesellschaft (…) mit ihren Rissen“.

Erstaunlich, der Sinneswandel. Denn die Betonung des Umstands, man könne nicht „alle aufnehmen“, passt auch zum neuen Jargon der deutschen Sozialdemokratie und zu den jüngeren Äußerungen der Kanzlerin. Es scheint eine – heimliche – Abkehr von der bisherigen Politik einzuläuten und damit genau jene Reformen einzuleiten, die „Nationalisten“ angeblich fordern.

Kritiker mutmaßen, Macron selbst wollte die Zustimmung für seine Person im Land wieder erhöhen – und gleichzeitig der Kanzlerin in Deutschland helfen, die eine europäische Lösung anstreben muss.

Insofern ist Macrons „Warnung“ im Zweifel nur heiße Luft.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Der Weltkommunismus eines Makron ist die alte und neue Lepra, die in der ähnlicher Form im vorigen Jahrhundert 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat.
    Aber auch für den Macaroni wird die Lage zu heiß und droht zu eskalieren, daher sein zurückrudern.
    Die Neo-Leprösen wie Macron, Merkel und andere müssen beseitigt werden.

  2. Macron wurde gewählt, weil die anderen Parteien versagt haben und eine breite „Einheitsfront“, einschließlich der Gewerkschaften, gegen den FN aufzog.

    Nun müsste er „liefern“, doch das kann er nicht – wie denn auch. Ganz im Gegenteil, Frankreich hat u. a – Gesetze zu erwarten – ähnlich den deutschen HARTZ IV Eingriffen.

    Jetzt muss ein Feindbild her, das an allem Schuld ist.
    In ihrer geistigen Armut ziehen nun die Globalisten des internationalen Finanzkapitals ihre Einheits-Show ab.

    Es wird der Kampfbegriff Nationalismus verwendet und er zeigt welche Angst besteht.

    Es wird Zeit, dass wir zu einem Europa der souveränen Nationalstaaten kommen, damit Feinde der Menschheit wie Merkel und Macron und ihre Auftragger ausgedient haben.

  3. Macron ist, wie die gesamte EU Verwaltungsspitze, ein Rothschild-Zögling und deshalb den Welteroberungsplänen der o.g. Familie treu ergeben. Nationalstaaten sind dabei natürlich im Weg, und National-Bewusstsein ebenfalls. Natürlich, global gesehen gibt es nur eine Menschheit, und alle nationalen, religiösen und sonstigen Unterschiede sind letztlich nur das: Unterschiede, die am Gesamtbild nichts ändern. Solange Unterschiede dazu benutzt werden, um andere zu diffamieren und zu töten, solange sind Nationen Schutzräume. Die sich allerdings auch verteidigen wollen, wenn andere angreifen. Ein Schutzraum ist die EU allerdings auch. Empfehlung: Nicht mehr auf die Politik gucken. Wir brauchen keine Herrscher/innen!!!!! DIE HERRSCHER BRAUCHEN UNS!

    • Es ist gezielet kolportierte Fehlinformation,
      dass Kriege wegen nationaler Interessen geführt werden .
      Real werden Kriege immer aus internationalen Machtinteressen geführt ,
      die dann Religionen oder Nation oder wie heute Demokratie und Menschenrechte zur Irreführung und Mobilisierung der Bevölkerung verwenden .

  4. Einfach so aus dem Nichts auf die politischenBühne gespült. Diese Lichtgestalt Macron sollte mehr Zurückhaltung üben, damit ihn die von ihm beschriebenen Pestilenz nicht trifft. Wer nimmt ihn noch ernst mit all dem wichtigtuerischen Gebaren…..

  5. Oh ja, die neue Lepra, die hat sogar den deutschen Mainstream erfasst. Dieser hat doch in den letzten Wochen das gute DFB-Team National-Elf genannt. Wie kann man denn diese Elf in die rechte Ecke stellen, zu den bösen Nationalisten? Es verwundert schon. Und was die Deutschen sich wundernd fragen sollten, wohin denn der ganze schwarz-rot-geile Mist, der in den Märkten herumliegt, jetzt hinkommen wird.
    Olaf Opelt
    Bundvfd.de

Webmentions

  • Macron warnt vor „neuer Lepra“ – dem Nationalismus – Die Welt 27. Juni 2018

    […] Source link […]