in Europa

EU- Arbeitslosigkeit – Deutschland machts !

Am Mittwoch treffen sich in Berlin diverse Regierungschefs und Arbeitsminister der EU mit den oberen der Arbeitsagenturen,  um sich über die sinnvolle Verteilung der EU Fördergelder zu beraten.

Deutschland, der Gewinner (Profiteur) der Eurokrise, hat eingeladen. Sechs Milliarden Euro gilt es zu verteilen. Und wer könnte da besser mit Rat und Tat zur Seite stehen, als das Wirtschaftswunderland? Das könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein, denn irgendwann muss  Schluss sein mit dem niveaulosen agieren gegen die Pleiteländer, muss man sich auf die eigentlichen Probleme konzentrieren.

Aber es ist sehr fraglich, ob das der selbsternannte Moralapostel und Krisenmanager der EU überhaupt kann. Und möchte.

Denn alle bisherigen Hilfen und Aktionen, um die betroffenen Länder aus der Krise zu holen, sind bisher im Sande verlaufen. Haben lediglich bewirkt, dass  die für Deutschland System relevanten  Banken gerettet werden.  Zumindest vorübergehend.

Der hohen Verschuldung dieser Staaten und deren wirtschaftlichen Niedergang haben sie aber nicht entgegen gewirkt.

Nein, man hat die Binnenwirtschaft von Griechenland, Portugal usw.  durch hohe Auflagen torpediert und allein auf das Beispiel Deutschland, dem Export- Weltmeister,  verwiesen.

„Macht es wie wir und ihr werdet die Krise bewältigen!“

Da ist es doch eher zweitrangig, ob man diesen Ländern die lukrativen Industriezweige abgreift,  globalen Konzernen ermöglicht,  das Volk durch Überschreibung der Ressourcenverwaltung (z.B. Wasser) noch mehr belastet.  Oder ihm  die Fachkräfte abwirbt.

Schaut nach Deutschland:  Der Außenhandel ist das Allheilmittel! Daran werden Volkswirtschaften genesen!

Nicht das Volk, aber um das geht es ja auch nicht. Und ebenso wenig wohl auch darum, den benachteiligten Ländern einen gut ausgebildete Nachwuchs zu verschaffen.
Es sei denn, auch den kann man irgendwann abgreifen.

Schließlich ist jeder sich selbst der Nächste.

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeskanzlerin-merkel-im-europa-interview-es-darf-keine-verlorene-generation-geben-1.1710852

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Hut ab zum letzten Gebet!
    Das kann nicht mehr lange so weitergehen.Der Bürger hat die Schnauze voll von dem launigen Gequatsche der europäischen Politiker-Kaste . Was sind schon 6 Milliarden Euro ?
    Hat schon mal jemand versucht mit einer Giesskanne die Sahara zu bewässern ?
    Mir tun die vielen jungen Leute im Süden Europas leid , deren Zukunft sehenden Auges für das Wahnsinns -Projekt EURO geopfert wird !!

  2. Das ganze Theater ist reiner Wahlkampf. Da hebt jemand den Zeigefinger, obwohl er maßgeblich am wirtschaftlichen Elend dieser Länder war.
    Ist!
    Aber das ist bei den Deutschen ja nichts neues.