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Krawalle in Frankreich: Polizist räumt ein – KEINE NOTWEHR

Die Krawalle in Frankreich gehen in eine neue Runde. Am Dienstag der vergangenen Woche hat ein Polizist einen 22-Jährigen bei einer Kontrolle geschossen. Nächtelang hielten die Proteste in Nantes an. Die Empörung ist groß, die Polizei hatte zunächst von einer „Notwehr“ gesprochen. Dabei soll das Auto des Verdächtigen in einer Kolonne gestanden haben, so dass dieser sich nicht einmal hätte absetzen können, wenn er gewollt hätte.

Polizei: Keine Notwehr

Nun räumte der Anwalt des Polizisten vor kurzem ein, dass hier doch keine Notwehr vorgelegen habe. Ein irritierender Vorfall. Denn Notwehr hätte zum Zeitpunkt des Schusses vorausgesetzt, der Polizist würde zumindest wissen, was er macht oder auslöst. Der Anwalt ließ in seiner Erklärung durchblicken, es läge schon deshalb keine Notwehr vor, da der Schuss „unfreiwillig“ gewesen sei. Mit anderen Worten: Aus Versehen.

Zwei Fragen dazu liegen fast auf der Hand: Wie kann die Polizei oder der einzelne Polizist über einen längeren Zeitraum diesen wichtigen Tatbestand verschweigen? Und wie kann sich überhaupt ein Schuss einfach so „aus Versehen“ lösen? Und auch noch zum tödlichen Geschoss werden, das tatsächlich trifft?

Die Polizei selbst hat nun offenbar ein Ermittlungsverfahren gegen den Kollegen eingeleitet. Es bestehe der Verdacht, dass es hier zu „mutwilliger Gewalt“ gekommen sei – mit Todesfolge. Der Polizist wird zudem inzwischen unter „gerichtlicher Aufsicht“ begleitet.

Die Staatsanwaltschaft erläuterte zum Fall, dass der Erschossene eine falsche Identität angegeben hatte und mit einem Haftbefehl gesucht worden war. Bei der Kontrolle soll er das Auto „zurückgesetzt“ haben. Die Staatsanwaltschaft hält dies für ein „gefährliches Manöver“, zumal der Polizeibeamte auch noch ein junges Mädchen mit zu Boden gerissen habe, um es zu schützen.

Der Anwalt des Polizisten sprach davon, dieser würde anfangs eine Erklärung gesucht haben, die als „respektabel“ gelten könne.

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Kommentar

  1. Selbst wenn der Polizist falsch gehandelt haben sollte, zeigt doch der Vorfall wie die Polizei insgesamt mit dem Problem der Migration alleine gelassen wird.

    Die fundamentalen kulturellen, mentalen und religiösen Unterschiede zwischen Migranten der 4. Generation und der Ursprungsgellschaft treten verstärkt an die Oberfläche, sei es in Frankreich, England oder Deutschland.

    Die daraus resultierenden, gravierenden gesellschaftlichen Probleme werden bei der Polizei und der Normalbevölkerung abgeladen. Die sog. Elite wohnt in sicheren Wohngegenden und kümmert sich einen feuchten Dreck um ihr Land.

    Wenn sich nichts Grundsätzliches ändert, ist der Niedergang dieser Länder durch eine verfehlte Migrationspolitik vorgezeichnet.

    • Sie denken, man kann die mörderische Entwicklung noch umkehren? Wer soll das denn tun, wenn nicht eine Million Bürger vor dem Reichstag protestieren? Und nach Umfragen wollen derzeit immer noch 84 Prozent der Wähler, daß ihr Land verschwindet und an Fremde übergeben wird.
      An ein Wunder kann ich leider nicht glauben.