in Europa

Kapitalflucht aus Italien – unbekannte Fakten: So fängt es in der Regel an….

Italien ist am Ende. Dies behaupten inzwischen nicht nur die sogenannten Verschwörungstheoretiker, sondern ebenso ernsthafte Ökonomen, die in Italien vor allem bei den Banken und in der enormen Verschuldung ein gewaltiges Problem sehen. Dieses Problem wird sich in den kommenden Monaten und Jahren verschärfen, meint zum Beispiel Prof. Werner Sinn, Wirtschaftsforscher aus Deutschland. Allerdings wird es so weit wohl nicht kommen: Kanzlerin Merkel hat bereits angedeutet, dass Europa helfen müsse und helfen werde.

Zudem erleichtert die Notenbank EZB den Italienern die Kapitalaufnahme, in dem die Schulden erschreckend niedrig bleiben. Auf der anderen Seite gibt es inzwischen deutliche Hinweise darauf, dass das Kapital mittlerweile Italien verlässt. Ein besonderes Beispiel fast als Beweis – gibt es nun durch eine Fahrzeugkontrolle in Mönchengladbach.

714.900 Euro Bargeld im Auto

Dort hat der Zoll eine Reisende festgesetzt, die Bargeld im Umfang von 714.900 Euro bei sich führte… Die Fahrerin versuchte, über die A 61 wohl in die Niederlande zu reisen. Die Polizei gab an, dass der Fahrzeuginnenraum „genau“ inspiziert wurde. Unterhalb der vorderen beiden Sitze haben die deutschen Ordnungshüter dann diese unglaubliche Summe gefunden.

Die Fahrerin selbst wollte angeblich lediglich ihren Sohn in den Niederlanden aufsuchen. Nähere Angaben zum Motiv der Frau machte die Polizei nicht.

Wer mehr als 700.000 Euro unter den Vordersitzen „versteckt“, weiß, dass das Bargeld nicht ausgeführt werden darf. Das ist offensichtlich. Die anmeldefreie Grenze für Bargeldausfuhren liegt bei 10.000 Euro. Doch selbst bei geringeren Summen und einem entsprechenden Verdacht darf die Polizei inzwischen tätig werden. Hier liegt offensichtlich ein klassischer Fall für eine Kapitalflucht vor. Und dies belegt, wie die Stimmung in Italien mittlerweile ist – im Alarmzustand.

Das wird teuer für die EU und für uns, da die gemeinsame Bankenhaftung innerhalb der EU noch immer nicht vom Tisch ist. Dementsprechend haften wir als Steuerzahler – oder ggf. als Aktionär – für Italiens Banken und die Pleite der EU.

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