in Europa

Man hält Juden für Sündenböcke immer: Je tiefer die wirtschaftliche und politische Krise ist, desto mehr Schuld wird den Juden zugeschrieben. Die neuen ukrainischen Behörden machten und machen kein Hehl aus ihren Plänen, das Land von Nicht-Ukrainern zu reinigen. Die Kämpfer des Rechten Sektors säubern die Ukraine von den Fremden planmäßig. Die ersten im schwarzen Buch sind natürlich Juden.

Exodus aus der Ukraine

Das israelische Außenministerium äußerte 2013 seine Besorgnisse über antisemitische Ausschreitungen in der Ukraine. Damals sagte der stellvertretende Außenminister Ze’ev Elkin:

„Es ist eine harte und kompromisslose Reaktion auf jegliche Erscheinungen des Antisemitismus erforderlich, unabhängig davon, von welchen politischen Kreisen das ausgeht.“

Andere israelische Politiker teilen seine Meinung. Trotzdem folgt die „kompromisslose Reaktion“ nicht.
Was ist in der letzten Zeit zu sehen? Als Präsident Petro Poroschenko mit Hilfe der radikalen politischen Kräfte an die Macht kam, wurde die Lage der Juden viel schlechter. Landesweit werden die ethnischen Säuberungen unter den Parolen „Ukraine über alles“, „Tod den Feinden“ usw. durchgeführt und die jüdische Bevölkerung wurde zum ersten Opfer. Es sei bemerkt, dass die jüdische Gemeinde der Ukraine die drittmeiste in Europa ist. Nach den Angaben der Jewish Agency for Israel leben dort rund 200.000 Juden. Wieviel Juden es in der Ukraine zur Zeit gibt, ist unbekannt. Denn Tausende von den zu Tode erschrockenen Juden mussten aus der Ukraine fliehen. 2014 berichtete die israelische Zeitung „Ha’aretz“, dass die Zahl der Immigranten aus der Ukraine um 43% gestiegen ist. Im Jahre 2015 erreichte die Anzahl der Flüchtlinge den Rekordstand – 215%! Der Erfolg der ukrainischen Ultrarechten ist also vorhanden.

EJA appelliert an die EU

Die Europäische Jüdische Assoziation (EJA) ließ die jüdische Gemeinde der Ukraine nicht außer Acht. Es wurde ein Sonderausschuss gebildet, dessen Mitglieder nach der Ukraine geschickt wurden und sie untersuchten die Situation vor Ort. Der Direktor des Rabbinical Centre of Europe und der European Jewish Association, Rabbiner Menachem Margolin, teilte mit, dass sich die zahlreichen Klagen der ukrainischen Juden und Verletzungen der Menschenrechte als richtig erwiesen hatten. Es wurde also bestätigt, dass sich ukrainische Juden in der katastrophalen Lage befinden. Das meldete Menachem Margolin dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, brieflich:

Brief Margolin - Juncker

Brief Margolin – Juncker

Foto: Quelle: Politik-Forum.at

Der Brief ist unbeantwortet. Warum?

Die Aare kümmern sich nicht um Fliegen

Es gibt diejenigen, die sich empören: Wieso reagiert Israel auf die antisemitische Politik der Kiewer Junta nicht? Tel Aviv soll als erstes aus vollem Halse über die Verbrechen der hitlerschen Nachfolger im Zentrum Osteuropas schreien. Man wirft dem Präsidenten, der Regierung und dem Oberrabbinat vor, sie stimmen angeblich dem Wiederaufleben der faschistischen Traditionen in der Ukraine stillschweigend zu und unterstützen den militanten Neonationalismus.

Diejenigen, die so denken, haben unrecht. Israel gewährt der jüdischen Gemeinde der Ukraine jegliche Hilfe und die Lobbyisten geben sich viel Mühe, wovon der Brief von Menachem Margolin an Jean-Claude Juncker zeugt. Doch bleiben alle Bemühungen ergebnislos. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand: Das Schicksal der armen Juden ist dem Westen egal. Wie man sagt: Die Aare kümmern sich nicht um Fliegen. Die westlichen Staaten, darunter Deutschland, bringen Hunderte, Tausende Leben der unschuldigen Menschen als Opfer an den Altar der zweifelhaften politischen Vorteile von der Blüte des Neonationalismus in der Ukraine.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Anzeige

Hinterlasse eine Antwort für Josch Antwort Abbrechen

Dein Kommentar

Kommentar

18 Kommentare

  1. Pffff – das ist doch wohl Ironie, hm?

    Die ach so armen Juden machen mal wieder ein auf sterbenden Schwan?

    Es waren aber nicht jüdische Oligarchen wie Julia Timoschenko, welche mit der Nato kollaborierten? Och!

    Die Ukrainer litten nicht unter vielfach jüdischen Oligarchen?

    Und der Posten der Finanzministerin wurde von den us-Kollaborateuren der Jüdin Natalija Jaresko, welche aus dem Bereich Privat-Equitty kommt zugeschanzt. Quasi eine Finanzjüdin, die früher schon für das us-Außenministerium gearbeitet hat und nun in dessem Sinne die Ukrainer mit neoliberalen Schweinereien verraten dürfte.

    Und das ukrainische Gold? Ist das vielleicht in die Keller jüdischer Bankster der FED verschwunden?

    Arme Sündenböcke!

    • Es ist schon fast eine historische Konstante, dass nach jüdischem Fehlverhalten eine Welle der Wut über diese Gruppierung von der Mehrheitsgesellschaft hereinbricht.

      Bereits Alexander Solzenyzin beschrieb es in seinem „Archipel Gulag“ als jüdische Putschisten um Lenin furchtbare Morde in Rußland sowie der Ukraine begingen was unter Stalin dann eine Wutwelle hervorrief mit anschließenden Progromen.

      Und ebenso konstant verweigert die jüdische Gruppierung den Zusammenhang zwischen eigenem Fehlverhalten und Progromen zu realisieren. Soziapathische Volkspsychose.

      Nun mit den Juden haben die Ukrainer schon im Holodomor ihre Erfahrungen gemacht. Solzenyzin berichtet von diesen jüdischen Politkomissaren.

      • Genau, die armen Juden, waren es nicht ganz zufällig jüdische Potentaten die den Putsch in Kiew finanziert haben und diesen Abschaum an die Macht gebracht haben? George Soros Open Society Inst., Madeleine Allbright (NED), Victoria Nuland, USAID,Adelson, Sarkozy usw., ist Poroschenko nicht zufällig Jude? Immer die Gleichen die ein Staat nach dem anderen destabilisieren und Umstürze finanzieren, Georgien,Ägypten, Libyen, Kosovo, Ukraine, jetz wieder Mazedonien. Wie lange lässt man diese Verbrecher noch gewähren?

      • WARUM MACHEN SIE SICH SO VIEL SORGE? DANK DEN UKRAINISCHE HELD BANDERA HAT NACH DEM ÜBERFALL DER NAZI 19941 Sowjetunion ;ÜBER 20 ooo tausend Juden mit andere Minderheiten ermordet !DA IN UKRAINE SIND KEINE JUDEN!

    • Kolomoisky ist auch Jude. Aber was können die Juden in der Ukraine für diesen Wahnsinn, den die israelische Regierung unter den Palästinensern anrichtet, was aus meiner Sicht zur Ihrer Aversion gegenüber Juden geführt haben mag? Jeder Mensch auf dieser Welt hat unverbürgliche Menschenrechte, ungeachtet seines Aussehens oder Glaubens. Dazu zählt auch das Recht auf ein Leben, frei von Bedrohung durch Nazis.

      • Sie fordern eine Differenzierung zwischen Juden und ein Menschenrecht, dass man übrigens den Deutschen vorenthält. Immerhin postulieren Juden und Judophile Deutschen gegenüber so gerne eine sogenannte „Kollektivschuld“.

        Wollte man diese Kollektivschuld-Ideologie auf Juden in der Ukraine anwenden, wie man sie auf Deutsche verwendet, so müßten sie sich für ihre Oligarchen sowie ihre Holodomor-Verbrechen schuldig fühlen.

        Von wegen „immerwährende historische Verantwortung“.

        Aber von Kollektivschuld halte ich nichts. Das ist für mich nur verklausulierte Rassenschuld. Wenn heute also in der Ukraine Juden gehasst werden, dann liegt das vermutlich zum Teil an den zahlreichen Scharlatanen in ihren Reihen…

        • …sowie den jüdischen Völkermördern des Holodomor.

          Will die jüdische Gruppierung nicht kollektiv gehasst werden, täte sie gut daran,

          a) ihr Fehlverhalten in einer Mehrheitsgesellschaft abzustellen,

          b) nie wieder gegenüber anderen Völkern, speziell gegenüber den Deutschen den Begriff „Kollektivschuld“ in den Mund zu nehmen und

          c) sich endlich der eigenen historischen Schuld am Holodomor und vielen anderen Verbrechen zu stellen. Selbterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung.

  2. Sollten besser das land von oligarchen und zionisten und last but not least von den faschisten „reinigen“.
    Aber man beisst ja nicht die hand die einen fuettert bzw pinkelt man nicht selbst ans bein;

  3. das hatten wir auch schon mal…die armen juden kamen ins KZ …die reichen nahmen die usa usw. auf…den rest selbst wenn sie auf ein schiff geschafft hatten und in den usa angekommen waren ..hatten sie kein geld bzw. nicht genügend wurden sie obwohl man wusste was ihnen in deutschland geschah wieder dahin zurück geschickt…

    • ach kommt, Jungs – ihr bekommt doch in kürze wieder 2 U-Boote mit 50% dt. Steuerzahlerrabatt.
      Um alles können auch wir uns mit unserer „immer währenden Schuld“ nicht kümmern.
      Irgend wann müsst ihr auch mal in die eigenen Hände spucken.
      Ich kann es nicht mehr hören, das ehlende gejammer.
      EURE Elite beutet die ganze Welt seit Mayer Amschel Rothschild aus, wie schaut da eure Besorgnis gegenüber z.B. dem Ehlend in Afrika aus?

  4. jeder muss wissen , es gibt rothschild den juden , und es gibt juden , und rothschild ist ein bewiesener juden vernichter , selbst in israel , seinem eigentum .