in Europa

Es wird noch ungefähr drei Monate dauern, bis der Brexit in Europa und Großbritannien angekommen ist. Offensichtlich bereiten sich Medienberichten nach immer mehr Briten darauf vor, dass es zum sogenannten schlimmsten Szenario kommen wird. Ein ungeregelter Brexit, das heißt ein vertragsloser Brexit, ohne dass die Fortexistenz von Lieferketten etc. noch gesichert wäre. Deshalb bereiten sich immer mehr Prepper auf dieses Szenario vor. Seltsam, dass im sonstigen Europa sowie in Deutschland noch keine Vorbereitungen dieser Art stattfinden.

Früherer Polizist mit Flugblatt

N-TV spricht in einer Reportage von einem früheren Polizisten, der ein Flugblatt mit dem Titel „getting ready together“ verfasst haben soll. Er möchte sich nicht nur um mögliche Terroranschläge kümmern, um Cyberangriffe oder Sabotageaktionen, sondern auch um den Brexit. Der Ex-Polizist erwartet, dass die Auswirkungen mit der Finanzkrise im Jahr 2008 zu vergleichen seien. Möglicherweise käme es bei einem ungeregelten Brexit sogar noch zu katastrophaleren Auswirkungen. Er rechne damit, dass es sowohl zu einer Benzinknappheit wie auch seiner Gasknappheit kommen würde.

Importe und Exporte würden weitgehend gestoppt. Die medizinische Versorgung in Großbritannien sei nicht mehr gewährleistet. Großbritannien kann den vorliegenden Schätzungen nach nicht länger als 5 Tage mit den Vorräten, die sich im Land befinden, durchhalten, so seine Meinung und Warnung.

Sein Credo: Die Allgemeinhein in Großbritannien ist komplett unvorbereitet auf den Brexit.

Es gibt sogar Prepper, die ohnehin das schlimmste Szenario befürchten und sich mit medizinischen Vorräten wie auch mit Lebensmitteln eindecken. N-TV und Beobachter berichten über Prepper, die anfangen würden, im Garten Ackerbau zu betreiben. Andere werden dabei beobachtet, wie sie sich große Tiefkühlboxen kaufen würden und Vorratsschränke zulegen würden.

Berichtet wird von einem Prepper, der beispielhaft jedesmal dann, wenn er einkaufen geht, doppelt so viele haltbare Lebensmittel kauft wie vorher. Die Liste ist lang. Es gebe Konserven mit Suppen, Bohnen, Tomaten und Thunfisch, es gäbe Ibuprofen und Klopapier. Er lässt sich zitieren: „Ich plane, jeden Monat 100 Pfund zusätzlich auszugeben, bis wir im März mehr wissen.“ Er mache sich große Sorgen, so ließ er den „Guardian“ wissen, dass es zu einem Brexit ohne Deal, das heißt ohne weitere politische Abmachungen käme.

Ein weiterer Prepper wird zitiert, der sogar an den Zweiten Weltkrieg oder an die sogenannten Blackouts der 70er Jahre erinnert. Damals hatte es massive Probleme mit der Arbeitslosigkeit in Großbritannien gegeben. Die Regierung in Großbritannien verlor damals im Zuge dieser sehr großen Krise die Macht.

Noch ist die Regierung May der Meinung, die Lage im Griff haben. Sie hat immerhin einen Minister aufgestellt, der für die Nahrungsmittelversorgung verantwortlich sei. In Vorbereitung auf Ereignisse wie diesen Brexit hat die Regierung zudem Stellen für die Notfallplanung ausgeschrieben und Pharmaunternehmen gebeten, Bestände an Medikamenten für insgesamt sechs Wochen zu lagern. Der Gesundheitsminister hat im Sommer demnach zunächst versucht, das Parlament dahingehend zu beruhigen. Selbst im Fall eines ungeplanten bzw, eines nicht geregelten Brexit würde die Regierung die Gesundheit der Bürger sicherstellen können. Dies würde die komplette Kette der medizinischen Leistungen umfassen. Das sind Impfstoffe, Medizingeräte, Klinikbedarf, Blutkonserven. Offensichtlich wird die Panik jetzt jedoch größer. In Großbritannien und bald auch in der EU.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar