in Europa

Die EU-Wahlen, die vom 23.5. bis 26.5.2019 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union stattfinden, werden von den großen deutschen Volksparteien mit Besorgnis erwartet. Auch in Frankreichs Regierung und in Brüssel macht man sich Sorgen um ein mögliches Erstarken „populistischer“ und EU-kritischer Parteien.

EU-Kommissionspräsident Juncker hatte bereits dafür gesorgt, dass die ungarische Fidesz-Partei Orbáns für die Wahlen aus der EVP-Partei ausgeschlossen wird. Macron veröffentlichte im März einen „offenen Brief“ an die Bürger Europas. Die Gefahr sei seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs „so groß wie noch nie“. Der Brexit sei ein Symbol der politischen Lüge und der Verantwortungslosigkeit von Nationalisten, die keine andere Lösung anzubieten hätten, so Macron.

Überall ermahnen Politiker die Bürger der EU, sich für die EU und eine „Renaissance der EU“ einzusetzen und dementsprechend zu wählen. Die Angst vor einer Klatsche ist groß. Angesichts des multiplen Versagens der Politiker in den letzten Jahren, insbesondere der nun betroffenen EU-Politiker, dürften die noch existierenden Volksparteien für ihre realitätsfremde und bürgerfremde Politik und die bewussten Täuschungen die Quittung erhalten. Wie groß das Beben ausfällt, wird sich in wenigen Tagen zeigen. Angesichts der geringen durchschnittlichen Wahlbeteiligung (ca. 42-45 % in den letzten Jahren) könnten die „Altparteien“ jedoch möglicherweise noch einmal mit „einem blauen Auge davonkommen.“

Ob der Brexit sich anregend oder abschreckend auf die Bürger Europas auswirkt, wird sich zeigen. Sollte es wider Erwarten dennoch ein großes „Wahlbeben“ geben, könnte damit zu rechnen sein, dass Angela Merkel danach ihren Hut nehmen und in Rente gehen muss. Eine Pleite für die Volksparteien dürfte mit den aktuellen Personalbesetzungen nicht ohne Folgen sein. Der Brexit ist ein Warnschuss, den sowohl Merkel, Macron als auch Brüssel nicht verstanden haben. Denn der Brexit ist der Anfang vom Ende der EU in ihrer aktuellen Form.

Die Griechenland-Pleite, die drohenden Pleiten Italiens, Spaniens und Portugal sowie der wirtschaftliche und soziale Abstieg Deutschlands ist bei den EU-Bürgern nicht folgenlos geblieben. Die Flüchtlingskrise seit 2015 hat ihr Übriges getan, um den Bürgern der EU aufzuzeigen, mit was für politischen Versagern wir es zu tun haben. Was die Eurokraten in Brüssel mit der Unterstützung Angela Merkels und Co. aus der EU gemacht haben, hat keine Zukunft – zumindest keine lebenswerte. Es wird Zeit, dass diejenigen, die die Länder der Europäischen Union und deren einstige Idee zerstört haben, von ihren Posten abgelöst werden.

Verfolgen Sie die Entwicklung um die EU-Wahl jetzt hier weiter. In den kommenden Tagen wird es spannend.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Was denn für eine „Flüchtlingskriese“?
    Es ist eine mutwillige Flutung mit kriminellen und minderbemittelten Invasoren, welche alleinig die Kanzlerdarstellerin zu verantworten hat.

  2. macron soll seine verlogene fresse halten und merkel weiter in den ars—kriechen so einem sack glaube ich doch nichts genauso verlogen wie unsrere altparteien denen geht die muffe weil sie angst haben um das schöne leben das sie haben auf kosten von den steuerzahler der dreck muss weg mit ihren fetten hinterteilen das volk auszubeuten die sind zum kotzen

    • Nicht nur in die Steuern, hauptsächlich greifen sie in unsere Rentenkassen und KK, daher bekommen wir immer weniger, und müssen länger arbeiten. Dafür werden diese Schmarotzer immer fetter und dreister versuchen uns zu verblöden, vorweg diese grüne Bande.

  3. Wie bitte?, die großen Volksparteien machen sich Sorgen darüber, dass sie nicht genügend Stimmen einfahren, für den Mist, das Desaster, die vielen Kriesen, die sie selber verbrockt haben? Was für eine Sorte von Demokratie haben die ach so bedauerlichen Banditen schon wieder vor?

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  • EU-Wahl: Kommt das ersehnte große „Beben“? - Leserbriefe 19. Mai 2019

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