in Europa

Immer schlechtere Nachrichten zur Wirtschaft in der EU. Nun wurde bekannt, dass die Obdachlosigkeit steigt. Darüber berichtet „Nordisch.info“. Nur Finnland und Norwegen, die skandinavischen Vertreter, haben es geschafft, die Obdachlosigkeit einzudämmen.

Finnland erfolgreich

In Finnland waren vor 30 Jahren 18.000 Bürger ohne Dach über dem Kopf registriert worden. Inzwischen konnte deren Anzahl au 6.500 reduziert werden. Allein in der Zeit von 2009 bis 2016 ist die Zahl der obdachlosen Menschen um 18 % geringer geworden. Ein Erfolg der Sozialpolitik, der in vielen anderen Ländern nicht gelang.

In England etwa sind demnach zwischen 2009 und 2016 gleich 150 % mehr Menschen obdachlos geworden, zeigt die Statistik. Eine verheerende Bilanz allemal, insofern England noch nicht einmal eine massive Wirtschaftskrise hätte durchleben müssen.
Besonders frappierend allerdings sind die Ergebnisse in Deutschland. Demnach sind von 2014 bis 2016 gleich 150 % mehr Menschen obdachlos geworden. In einer Zeit, in der die Große Koalition regierte, wohlgemerkt. Dies wird auf den Zuzug aus dem Ausland zurückgeführt. Dennoch: Selbst wenn die Zahl der Flüchtenden nicht berücksichtigt würde, sind 25 % mehr Menschen obdachlos geworden als zuvor. Eine horrende Zahl.

Österreich konnte die Zahl der Obdachlosen gleichfalls nicht halten. Von 2008 bis 2016 sind gleich 32 % mehr Menschen in die Obdachlosigkeit gerutscht. Auch in Litauen sind die Verhältnisse diesbezüglich gravierend: Von 2015 bis 2016 wuchs die Zahl der obdachlosen Menschen gleich um 16,2 %. Alles in allem sind dies alarmierende Befunde. Anders als in Finnland sind in zahlreichen anderen Ländern keine neuen Maßnahmen ergriffen worden, um die Obdachlosigkeit zu bekämpfen. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten insgesamt scheinen zuzunehmen, so die Annahme. Denn auch hier gilt: Die Wirtschaftswachstumszahlen an sich geben diese Steigerung nicht her. Vielmehr dürfte die Ungleichverteilung in den EU-Staaten noch einmal zugelegt haben.

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Kommentar

  1. Geht es den Banken gut, geht es der Wirtschaft schlecht.
    Geht es der Wirtschaft gut, geht es den Banken schlecht.
    So die landläufige allgemeine Meinung.
    Hinter die Kulissen geschaut sind in den großen Konzernen und Banken aber dieselben Spekulanten als Eigentümer zu finden. Es ist also alles geplant gemacht um selbst aus den Ärmsten noch Blut zu pressen, das in Gold gewandelt wird. Helfen können dann nur noch soziale Maßnahmen und wahrhaftige solcher Maßnahmen könnten in Deutschland mit einer volksherrschaftlichen Verfassung durchgesetzt werden.

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  • EU verarmt ihre Bürger: Obdachlosigkeit steigt - NEOpresse - Oesterreich.press 16. März 2019

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