in Europa

Die EU-Kommission hat zur „Neuausrichtung bzw. Fortführung“ der seit sieben Jahren stattfindenden umstrittenen Ausbildungsmaßnahmen abgehalten. 2008 zunächst als „European Police Force Trainings“ (EUPFT) gestartet, folgten 2011 die „European Union Police Services Trainings“ (EUPST). Dabei gehe es vor allem um „Krisenreaktionismus“. Jedoch ausdrücklich nicht nur außerhalb der EU-Grenzen wie es beispielsweise im Zuge einer OSZE-Mission möglich wäre, sondern auch um „Aufstandsbekämpfung“ und „Stabilisierung“ im Inland.

Die Verantwortung für die Vorbereitung obliegt dabei stets der Kommission. Während die EUPFT noch mit 2,4 Millionen Euro finanziert wurden, kosteten die EUPST mit 5,6 Millionen bereits mehr als das Doppelte. Auch die Ziele der Trainings haben sich im Laufe der Jahre verändert. Zunächst sollten die EUPFT das Zusammenwirken europäischer Polizeibehörden verbessern. Auch die Entwicklung einheitlicher Standards für europäische Polizeimissionen stand auf der Agenda. Nun agiert sie als fast eigenständige Gruppierung in Afrika und auch in der Ukraine. Auch bei Festnahmen in der EU soll sie bereits beteiligt gewesen sein.

Bei der Vereinigung handelt es sich jedoch nicht um eine Zusammenarbeit zur gemeinsamen Verbrechensbekämpfung oder ähnlichem, dafür wurde ja bereits EUROPOL gegründet, vielmehr ist es ein militärähnliches Bündnis mit Polizeimandat. Oft gesehener Teilnehmer war beispielsweise auch die ukrainische Spezialeinheit Berkut.

„Die Initiative für die Polizeiausbildung geht auf Pläne der italienischen und französischen Regierung zurück. Beide Länder verfügen über Gendarmerieeinheiten, die auch im Rahmen von Kriegshandlungen eingesetzt werden können. Auf den EU-Gipfeln unter schwedischer Ratspräsidentschaft im Jahr 2000 schlugen Italien und Frankreich die Einrichtung einer europäischen Gendarmerietruppe unter EU-Mandat vor, konnten sich aber damit nicht durchsetzen. Allerdings hatten die EU-Mitgliedsstaaten die Unterstützung von militärischen EU-Missionen auch durch Polizeieinheiten beschlossen. Dieser „Krisenreaktionsmechanismus“ führte später zum Start der Trainingsprogramme EUPFT und EUPST.“ so Telepolis.

Im letzten Jahr wurde im Zuge von EUPST für ein fiktives „Limanistan“ geübt, in das eine EU-Militärmission entsandt worden ist. Die Polizei- und Gendarmerieeinheiten sollen nun zur Stabilisierung eingesetzt werden. Dabei kommt es zu „ethnischen und politischen Rivalitäten“, Aktivitäten von Mafiagruppen und Machtkämpfen und Aufstände der Bevölkerung, die auch zivile Opfer fordern. Auch die Vereinten Nationen haben eine Mission nach „Limanistan“ entsandt. Dabei ging es auch um „Stabilisation der Bevölkerungsteile“, die in den „Unruhen“ beteiligt waren.

„Vor einem Monat lud die EU-Kommission nach Brüssel, um gemeinsam über die „Neuausrichtung bzw. Fortführung“ der seit 2008 andauernden Maßnahmen zu beraten. Deutsche Polizeibehörden hatten zwar an den EUPFT, nicht aber an den EUPST teilgenommen. Das könnte sich ändern, denn zum Workshop in Brüssel reisten nach Angaben des Bundesinnenministeriums Vertreter der Bundespolizei und der Landespolizei Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg an. Außer den EUROGENDFOR-Staaten folgten bulgarische, estnische, belgische, zypriotische, tschechische, britische und slowakische Behörden der Einladung. Unklar ist, ob auch die „Euromed Police“-Trainingsprogramme weitergeführt werden sollen, die von der EU von 2011 bis 2014 ebenfalls mit rund 5 Millionen Euro finanziert wurden. Von „Euromed Police“ wurden alle südlichen und östlichen Mittelmeeranrainer adressiert, die Durchführung oblag wieder den Gründern der EUROGENDFOR.“ so TP.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

16 Kommentare

  1. Tja…ahnt unsere feige Brüsseler Verbrecher-Bande, dass sie bald von dem wütenden europäischen Volk dem Boden gleich gemacht wird! Nur leider vergisst sie, dass weder die gut bezahlten (mit unsere Steuer) und ausgebildeten „Söldner“ noch sonstige freiwillige Aufstandskämpfer das richtig wütende, aufgestandene Volk irgendwie hindern könnten /würden :)

    • Es ist anders, erst werden Konflikte hochgeputscht, dann bekämpft man die Konflikte. Damit der Lümmel, das Volk, auch immer schön beschäftigt ist.
      Das ist auch nur ein Idiotenspiel – ziemlich ermüdend.

  2. Udo Ulfkotte erzählt in einem Video, dass die Regierung einen Plan von zukünftigen Bürgerkriegsgebieten aufgestellt hat. Allein in D sollen das ca. 177 sein!

    Christoh Hörstel schildert das gezielte Einfliegen von Salafistenpredigern durch den BND nach D und spricht von einem „Terrormanagement“ der Regierung.

    Nun lesen wir von einem Aufbau einer Miliz, die im Inland zur „Stabilisierung“ eingesetzt werden kann. Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Schlägertruppe zum managen des geplanten Bürgerkriegs.

    Pegida – Örtel und weitere sollen sich gerade zurückziehen – sie wurden bedroht und zwielichte Gestalten schlichen nachts um ihre Häuser. Offenbar die 5. Kolonne des Geheimdienstes.

    • Man beachte die Parallele zu Martin Luther King. Erst wurde er auch zu Gesprächen zu Präsident Johnson eingeladen – und bald darauf abgeknallt.

      Würde Pegida zu einer Volksbewegung anwachsen, welche die Macht der GoldmanSachs-Marionetten gefährdet würde man vermutlich genau die beschriebenen Schlägertrupps hinein schicken, um das Volk klein zu knüppeln.

      „Würden Wahlen in der BRD etwas ändern können, wären sie längst verboten!“ sagte Tucholsky.

      Die Bankster-Plutokratie braucht Schlägertrupps zum „stabilisieren“ der Plutokratie.

  3. Ein weiteres untrügliches Zeichen für eine sich verfestigende Diktatur. Für viele, die glauben, noch in einer Demokratie zu leben, wird es noch ein böses Erwachen geben, spätestens wenn die Währung an Wert verliert, Transferzahlungen eingeschränkt und bisher öffentlich garantierte Aufträge, z.B. im sozialen Bereich, wegfallen. Einen Vorgeschmack liefern bereits Schlägerbanden, die an Weimarer Zeiten erinnern und die z.B. Pegida-Demonstranten bedrängen oder Wahlveranstaltungen nicht-systemkonformer Parteien sprengen, was in den MSM keine Beachtung oder sogar Billigung findet. Wir sehen unruhigen Zeiten entgegen!

  4. Dazu benötigt man die Sicherheitskräfte, neben Mauscheln, Vertuschen, Prügeln (siehe „Inside Polizei“). Es ist nicht falsch, was ein Kollege sagte: „Der Staat ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse.“
    Es bestätigen viele: „von der Polizei hast du keine Hilfe zu erwarten, was für ein Staat“, „viele haben etwas zu verlieren, die Chefs machen mit“, „der Minister ist wahrscheinlich nicht mehr zu retten“, „der will das öffentlich machen, bekämpfen, ist schon kristallisiert.“ Es bleibt nicht beim „Bekämpfen“, „der weiß, dass die ihn niederhalten“, „BGS, ingen ulv“, „lekkasjer“, „die Polizei macht mit“… „Polizei wie sie dich verhaften kann“ – es geht um die eigene Gesundheit, das Leben und für die Gegner um Macht, Einfluss,…

  5. Man sehe sich nur mal das Wappen an. Eine stlisierte explodierende Granate gepflanzt auf ein Kreuz.
    Das passt doch eher zu einer Terroreinheit des Vatikan.
    Herr laß Hirn regnen …

  6. Training von Kriegshandlungen gegen die Bevölkerung, eigens “Störer“.
    Beispiele für Methoden gibt u.a. COINTELPRO des großen Bruders FBI, zumal uns solche angesagt wurden: “bekämpfen“, “niederhalten“.. “Existenz aufs Spiel setzen“, auch in Causa B.Ohnesorg:
    “Spuren verwischt, Akten gesäubert, Fotos manipuliert und falsche Angaben gemacht.“
    Vor Gerichten erlebt man dann: “wir haben unsere Richter dafür“-die “Wagenburg der Obrigkeit“ [W.Neskovic]. Zumal nicht nur “Politik in Dresden“ bzw. “das ist Stuttgart“, bereits seit geraumer Zeit: “Falk kommt nochmal“.. “Falk, Maurer noch aktuell“.
    Andererseits ist man gegenüber Mächtigen blind: “zu hoch“, “der will zu viel“, “ein Staatsanwalt, das geht zu weit“.. “da hört der Rechtsstaat auf“…