in Europa

Man stelle sich einmal vor, die Treuhand für die Ex-DDR wäre in Luxemburg angesiedelt und von Ausländern geführt worden. Was für einen Aufschrei hätte das ausgelöst!

Doch genau das erwägen die Euro-”Retter” nun für Griechenland. Weil die von ihnen diktierte Privatisierung von Staatsbesitz zu langsam vorangeht, soll sie künftig aus Luxemburg gemanagt werden.

Der Vorschlag kommt offenbar vom Rettungsfonds ESM, der von dem deutschen Hardliner K. Regling geführt wird. Dies ist ein weiterer Skandal, denn der ESM ist nicht zuständig.

Pikant ist auch, dass die Aktion vom Bundesverband der deutschen Industrie BDI unterstützt wird. Er ging sogar zuerst mit der Privatisierungs-Fiorderung an die Öffentlichkeit, z.B. hier.

Das Ganze fädelt man kurz vor der Bundestagswahl ein – um es im Herbst durchzuziehen. So jedenfalls der Plan. Meiner Meinung nach ist er mit EU-Recht nicht vereinbar – die EU-Kommission ging bereits auf Distanz…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Es geht darum, die Menschen in Griechenland von ihrem Grundeigentum zu „befreien“, das ist der Sklavenhalterkaste ein Dorn im Auge. Die dürfen dann noch in den Hotels bedienen, das wars. In Deutsch ist das durch zwei Kriege schon weit fortgeschritten.

    • Die wollen Griechenland enteignen für ihr aus dem Nichts geschaffen Geld. Die Menschen wurden für die Zinsen ausgeplündert und nun wollen die noch mehr – eine Frechheit des privaten Zentralbankenapparates.

  2. Am 30.09.2013 berichtete das griechische Statistikamt ELSTAT die Daten zu den realen Einzelhandelsumsätzen für den Monat Juli 2013. Im Juli 2013 sanken die unbereinigten realen Einzelhandelsumsätze um -14,0% zum Vorjahresmonat. Immer noch stehen diese Daten für eine beispiellose wirtschaftliche Depression, seit 40 Monaten in Folge sinken nun schon die realen Einzelhandelsumsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat.
    So sieht die „Hilfe“ für die griechische Bevölkerung aus.