„Die Neue Weltordnung“ muss stabil bleiben: George Soros will Brexit mit Millionen stoppen

„Die Neue Weltordnung“ muss stabil bleiben: George Soros will Brexit mit Millionen stoppen

Der Brexit ist an sich schon längst beschlossene Sache. Nun aber möchte George Soros noch einmal eingreifen. Der sogenannte Philantrop, der sich also um die guten Belange in der Welt kümmert, ohne Eigennutz dazu, lässt nach einem neuen Bericht über die Kampagne „Best for Britain“ noch einmal Millionen springen.

Ziel? Die Gegner sind kritisch….

George Soros wird in der Regel von seinen Kritikern unterstellt, er sei nicht so selbstlos, wie es gerne dargestellt werde. Vielmehr ginge es ihm darum, mit seiner Stiftung sozusagen die „Neue Weltordnung“ herzustellen. Kurz gefasst besagt die Theorie, er wolle gerade in Europa Chaos stiften, um hier die Herrschaft der „One World“-Elite zu festigen.

In diesem Zusammenhang engagiere sich Soros für die Integration von Flüchtlingen, um eine möglichst freie und damit aber auch chaotische Zuführung zu organisieren. In Ungarn unterstützte er eine Universität, gegen die sich wiederum der dortige Herrscher Orban mit Händen und Füßen wehrt(e). Orban ist Gegner der Flüchtlingspolitik der EU und würde die Grenzen am liebsten sofort dichtmachen, heißt es in seinen Erklärungen.

In diesem Zusammenhang sind die Maßnahmen von Soros zum Brexit zu verstehen bzw. die Kritik daran. Der Brexit selbst ist ein noch immer nicht geklärtes Phänomen: Welche Kräfte haben den Brexit herbeigeführt, wer könnte ein Interesse daran haben, den Brexit wieder aufzuheben?

Brexit: Alles nur ein Zufall?

Die einfachste Variante zur Erklärung ist der „Zufall“. Schon bei Gründung der EU bzw. bei den Plänen infolge des zweiten Weltkriegs wollten sich die Briten an sich lieber mit den USA zusammen um die Welt kümmern und nicht um Europa. Großbritannien sah sich von Anfang an nicht als Teil der Europäischen Union, wenngleich Premier Churchill die „Vereinigten Staaten von Europa“ als Ziel ausrief. Großbritannien verstand sich eher als Statthalter der USA, um die Entwicklung Europas unter Kontrolle zu halten.

Umgekehrt dürfte wiederum der Einfluss der Briten in den USA seit dem 18. Jahrhundert noch immer recht groß sein, sodass die Briten sich in einem noch weitergehenden Verständnis nicht nur als Statthalter von US-Interessen, sondern auch der Interessen der britischen US-Eliten verstehen.

Wenn diese Theorie stimmt, dann ist es auf keinen Fall im Interesse der Briten gewesen, den Brexit voranzutreiben. Vielmehr ist der Brexit dann nur ein „Zufallsprodukt“, da ohnehin eine große Minderheit in Großbritannien schon immer gegen den Verbund war. Zufällig also ging diese Wahl dann negativ aus.

In diesem Zusammenhang könnte das Engagement von Soros ins Bild der Kritiker passen. Auch Soros würde unterstellt, Kontrolle über die Prozesse in Europa behalten zu wollen. „Best for Britain“, so ließ der „Daily Mail“ wissen, würde noch weniger als sechs Monate Zeit haben, um den Brexit zu stoppen. Dafür hat George Soros dem Bericht zufolge mit dieser Gruppe etwa 6,3 Millionen Euro als Etat zur Verfügung gestellt, um den Brexit doch noch zu stoppen.

Kritiker melden sich

Allerdings ging dies nicht so heimlich, wie die Soros-Aktionen sonst erfolgen. So ließ der frühere Minister Paterson wissen: „Der zynische Plan, den britischen Wähler zu manipulieren und den Brexit zu stoppen, wurde jetzt enthüllt. Wähler im ganzen Land werden angewidert sein, da George Soros glaubt, er könnte sein Vermögen ausgeben, um die Richtung unseres großen Landes zu bestimmen.“

Zudem wird stets darauf verwiesen, dass dies nicht nur ein Einzelplan ist. So veröffentlichte der „Telegraph“ im Februar ein Dokument, nach dem es regelrecht eine öffentliche Kampagne geben solle, die den Eindruck erwecken müsse, der Brexit sei noch „keine abgeschlossene Sache“ und es sei noch nicht zu spät, den Brexit aufzuhalten. Laut Telegraph-Dokument aus dem Februar könnte es sogar ein Ziel sein, die Premierministerin May „abzusetzen“ und auf ein weiteres Referendum hinzuwirken.

Ende offen

Jedenfalls scheint sich George Soros tatsächlich zu engagieren – oder sind seine Motive tatsächlich „lauter“, wie es wohl die herrschende Meinung in Deutschland ist?