Die Krise in der EU: Einer hat es schon 1998 gewusst

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Es ist immer wieder interessant zu beobachten, welche Meinungen Gehör finden und welche nicht beachtet werden. Mit der Zeit lässt sich dann rückwirkend feststellen, ob eine Meinung, Prognose oder Bewertung zutreffend war oder nicht. Doch auch dann findet sie oft immer noch kein Gehör: Es gilt ‘Business as Usual’.

Folgend sind einige Auszüge aus einer Rede eines Mitgliedes des Bundestages aus dem Jahr 1998. Mit teilweise detaillierter Genauigkeit warnt der besagte Politiker vor unausweichlichen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen innerhalb der EU, wenn die Integration zu sehr über den Euro geschieht.

Mit Absicht verschweige ich hier den Namen des Politikers, um so den Inhalt für sich sprechen zu lassen, unabhängig davon, wer die Worte ausgesprochen hat. In der Quelle kann der Redner nachgeschlagen werden:

“Kommt man tatsächlich zu einer europäischen Integration, indem man ein Europa der Banken schafft? Oder käme man nicht viel eher zu einer europäischen Integration, wenn man über den Weg der Kultur, wenn man über den Weg der Chancengleichheit in den Gesellschaften, wenn man über den Weg der Angleichungsprozesse und das Ziel der sozialen Gerechtigkeit ein solches Europa integriert? […]

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Man kann keinen Kontinent nicht über Geld einen. Das hat in der Geschichte noch niemals funktioniert, und das wird auch hier nicht funktionieren. Sie, Herr Genscher, haben vor allem davor gewarnt, daß es schlimme Folgen hätte, wenn die Europäische Währungsunion scheiterte. […]

Im Augenblick wird das ein Europa für erfolgreiche Rüstungs- und Exportkonzerne, für Banken, vielleicht noch für große Versicherungen. Es wird kein Europa für kleine und mittelständische Unternehmen, kein Europa für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, kein Europa für Gewerkschaftsbewegungen und auch kein Europa für die sozial Schwächsten in den Gesellschaften der Teilnehmerländer. […]

Den größten Vorteil hat immer derjenige mit den niedrigsten Steuern, den niedrigsten Löhnen, den niedrigsten Preisen und den niedrigsten ökologischen, juristischen und sozialen Standards; dieser wird sich durchsetzen. Das führt zu einem Europa des Dumpings, des Abbaus nach unten. Wer so etwas organisiert, der – das behaupte ich -organisiert nicht nur Sozial- und Lohnabbau, sondern er organisiert auch zunehmenden Rassismus. Das mag nicht bewusst geschehen, aber es wird die Folge sein.”

Ein Skript der ganzen Rede ist hier zu finden.

Quelle:
http://le-bohemien.net/2015/07/03/gregor-gysi-der-prophet/

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