in Europa

 

Ein Komissar, der an den Ermittlungen im Charlie-Hebdo Attentat beteiligt war, hat sich laut Polizeiaussagen allein in seiner Wohnung, durch seine eigene Dienstwaffe umgebracht. Er soll nach Angaben der französischen Polizei-Gewerkschaft unter Depressionen gelitten haben.

Der 45-jährige stellvertretende Direktor der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou, hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Selbstmord begangen. Das meldet die französische Polizeigewerkschaft auf ihrer Webseite. Er soll sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Büro in den Kopf geschossen haben, berichtet Le Populaire. Seine Leiche wurde am Donnerstag um 13 Uhr von einem Kollegen aufgefunden, meldet das Regional-Radio Tendance Ouest. Ursächlich für den Selbstmord sollen Depressionen gewesen sein, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft dem Fernsehsender France 3.

Der tote Polizist war ein führender Ermittler im Charlie-Hebdo Anschlag dieser Woche. Er war vorher am Ärmelkanal stationiert und wurde 2013 nach Limoges befördert [in der vorherigen Fassung des Artikels wurde fälschlicherweise behauptet, er wäre „anschließend“ dort stationiert gewesen, 1.3.15] Dort soll im Jahr 2013 auch sein Vorgänger Selbstmord begangen haben, berichtet Le Parisien.

Am 7. Januar 2015 wurde gegen 11:30 Uhr ein Anschlag auf die Mitarbeiter im Redaktionsbüro von Charlie Hebdo in der Rue Nicolas-Appert mitten im Zentrum von Paris verübt. Die Redaktion traf sich nur einmal pro Woche, immer mittwochs um 10:00 Uhr. Zwei maskierte Männer bewaffnet mit Sturmgewehren drangen in die Redaktionsräume ein. Bei dem Anschlag wurden zwölf Menschen getötet, darunter der Herausgeber und Zeichner Stéphane Charbonnier („Charb“), die Zeichner Jean Cabut („Cabu“), Bernard Verlhac („Tignous“), Philippe Honoré und Georges Wolinski, der Mitinhaber des Blattes, Schriftsteller und Journalist Bernard Maris („Oncle Bernard“) sowie zwei Polizisten. Mindestens 20 weitere Personen wurden verletzt, einige davon schwer.Während der Tat riefen die Täter Parolen wie Allahu akbar („Gott ist groß“) und On a vengé le prophète! („Wir haben den Propheten gerächt“).Die beiden Täter wurden als die beiden Brüder Chérif und Saïd Kouachi identifiziert. Am 9. Januar 2015 wurden sie inDammartin-en-Goële nordöstlich von Paris nach einer vorübergehenden Geiselnahme von Spezialeinheiten der Polizei gestellt und bei einem Schusswechsel erschossen.

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Kommentar

28 Kommentare

  1. Ausrechnet ein leitender Ermittler??
    Wurde ihm das Gewissen zum Verhängnis? Konnte er sich mit der False Flag- Aktion nicht identifizieren?
    War es tatsächlich Selbstmord?…
    Wirft doch wieder viele neue Fragen auf!

    • naja, zumindest wurde nicht 20 Minuten vorher im Fernsehen angekündigt dass er tot sei, obwohl er noch lebte, so wie bei WTC7 – das waren bestimmt einmalige Pannen :-)

    • Warum nicht gleich Reporter vor Ort waren um den Akt zu filmen wie beim Anschlag verstehe ich auch nicht. Wenigstens auf dem Dach hätte sich doch noch ein Plätzle gefunden…

  2. Natürlich, der Hauptermittler begeht aufgrund von Depressionen Suizid ohne „Ermittelt“ zu haben.
    88.000 Polizisten jagen drei „Terroristen“.
    Kurz danach kommen sämtliche Staatschefs aus Europa *(inkl. Ukraine/ Israel)* und über 1 Million Menschen zu einem Trauerspaziergang der von ca. 2500 Polizisten bewacht wird.

    Natüllisch!*

    In Deutschland werden Gruppierungen gepusht und bekommen zahlreichen Zulauf (das selbst die New York Times darüber berichtet), dann zur Spitze der Debatte kommt ein „Anschlag in Paris“. Perfektes Drehbuch, oder?

    Lasst euch alle weiter blind hetzen ihr Statisten, ihr Salafisten und Pegidas, ihr Ottonormalbürger die denken die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.

    Ich scheiss auf Charlie,…

  3. Ich lese: „hat sich laut Polizeiaussagen allein in seiner Wohnung, durch seine eigene Dienstwaffe umgebracht.“ – und ein paar Zeilen später – „Er soll sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Büro in den Kopf geschossen haben“. – Seit wann arbeitet die Polizei im Home-Office?

    „Der tote Polizist war ein führender Ermittler im Charlie-Hebdo Anschlag dieser Woche. Anschließend war er am Ärmelkanal stationiert und wurde 2013 nach Limoges beordert.“

    Warum sollte ein (labiler) Polizist aus der Provinz als leitenden Ermittler in die Hauptstadt gerufen werden? Wie kann er, wenn er selben Tages zum führenden Ermittler berufen wird, ANSCHLIESSEND an den Ärmelkanal beordert werden, um dann im 2013 in Limoges auftauchen?

    Journalismus ist…

  4. An die Redaktion!
    Warum wurden zwei meiner Kommentare von gestern entfernt?
    Was ist mit „Neopresse- unabhängig, frei, unzensiert“?
    Bitte um Erklärung!
    Danke
    Friede.