in Europa

Das hat es auch noch nicht gegeben: Der nicht gewählte, umstrittene Premier eines Nicht-EU-Landes darf auf einem EU-Gipfel reden und Kriegsdrohungen ausstoßen.

Genau das ist gestern in Brüssel passiert. A. Jazenjuk, ukrainischer Premier von US-Gnaden (Ms. Nuland hatte sich in einem Werbevideo für ihn eingesetzt), hatte einen großen Auftritt.

Dabei wirkte er zunächst seriös und diplomatisch. „Reißen Sie diese Mauer nieder, beenden Sie die Politik der Einschüchterung“, appellierte Jazenjuk an Russlands Putin.

Kurz darauf goss er jedoch Öl ins Feuer und drohte mit militärischer Vergeltung, falls Putin auf der Krim weiter zündeln sollte. Niemand widersprach.

Im Gegenteil: die EU-Chefs boten ihm 11 Mrd. Euro als Willkommensgeschenk und das EU-Assoziierungsabkommen als Beigabe (bisher ging es normalerweise umgekehrt).

Im Gegenzug erklärte sich Jazenjuk bereit, alle EU- und IWF-Reformen umzusetzen. Genau dafür wird er auch gebraucht – denn die werden sehr hart und unpopulär sein.

Danach – wohl bei den Wahlen in der Ukraine Ende Mai – muss der Neue dann wohl leider gehen. Bei einem Regimechange ist das aber normal, habe ich mir sagen lassen. – Mehr hier

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Kommentar

  1. Die Heuchelei der EU Politik ist kaum noch zu übertreffen. Siehe die Diffamierung der AfD als rechtspopulistisch, während auf der anderen Seite hochrangige Vertreter unserer Regierungen die Hände von Neonazis und Faschisten in der Ukraine schütteln. Allerdings möchte ich eine kleine Korrektur anbringen: Die Verleihung medialer und politischer Macht an nichtgewählte Spitzenpolitiker hat in der EU System: Siehe Griechenland (Papademos) und Italien (Monti). Genauso die Nichtbefragung des Volkes vor wichtigen Entscheidungen, oder die Ignoranz von zustandegekommenen Volksentscheiden (Irland). Jetzt entführt man den Ukrainern auch noch ihre Revolution und spannt sie in das vom IMF und der EU verwalteten Schuldenjoch ein (Milliardenkredite).

    • Alle Länder oder auch Gesellschaften werden über die privaten Zentralbanken gesteuert, auch Hitler war so eine Nummer oder Stalin, die den politischen Part spielen durften. Warum sollten es die Deutschen sein, die nur als Teil einer anderen Handelsorganisation wirken dürften, die irgendetwas zu melden hätten? Man ist einfach an der Schaffung größerer Unternehmen dran, die man leichter zentral steuern kann. Wir sehen ja, wie auf die Menschen rücksicht genommen wird. Die Überarbeitung der Firma Syrien, wird gleich noch mit einem „Personalabbau“ verbunden. In der EU ist es noch relativ ruhig, die scheint noch Gewinn auf verschiedenen Ebenen abzuwerfen.