in Europa

Der deutsche Geheimdienst BND schlägt Alarm. Es soll über 20 kriminelle Schleuserbanden geben, die Migrantenströme gezielt von Marokko nach Spanien leiten. Zudem soll es Hinweise darauf geben, dass die Bosse der Schleuser-Banden gute Kontakte zu den nationalen spanischen Behörden haben sollen, berichtete die „Bild“-Zeitung.

Marokko sei nun nach Libyen zu dem Land geworden, das die meisten Migranten aus Afrika nach Europa schleuse. Obwohl Marokko vieles versuche, um die illegale Migration zu unterbinden, sind doch alleine im Oktober wieder über 11.000 Migranten nach Spanien über das Meer eingereist.

Laut Informationen des Bundesnachrichtendienstes soll es rund 20 Schleuserbanden geben, die die Überfahrt von Marokko nach Spanien steuern. Mit erheblicher Hilfe von spanischen Behörden soll es möglich gewesen sein, pro Monat rund über 6.000 Migranten nach Spanien zu schleusen. Sie sollen Informationen über die Patrouillen der Küstenwache erhalten und die Kontrollen so umgehen zu können.

Die Schleuser benutzen drei Hauptrouten nach Europa: Über die Meerenge von Gibraltar, über den Atlantik nach Cádiz sowie über das Meer von Alborán an die Costa del Sol. Die Aufnahmebedingungen in den Auffanglagern in den spanischen Exklaven Melilla und Ceuta spitzen sich zu, berichtet die „Bild“-Zeitung weiter, was den Druck für eine schnelle Weiterreise nach Europa erhöhe.

Insgesamt sollen 2018 über 53.000 Migranten aus Afrika nach Spanien geschleust worden sein. Damit hat Spanien die Zahl derer übertroffen, die in Griechenland und Spanien ankamen. Nach Informationen des BND sollen nun auch verstärkt unbegleitete Minderjährige ankommen. NGOs hätten den Prozess der Migration von Afrika nach Spanien forciert. Die meisten würden mit völlig falschen Vorstellungen nach Europa kommen, so der BND. Man „verkaufe“ den Afrikanern ein Bild von einem Europa, in dem es sehr leicht sei, Profifußballer zu werden oder ein großes Auto zu fahren.

Der BND weist auch darauf hin, dass Marokko allein in diesem Jahr immerhin 54.000 Abfahrten nach Europa verhindern konnte, 230 Menschenhändler angeklagt und 74 Netzwerke von Menschenhändlern zerschlagen hat. Doch das Land könne die Flut der Migranten nicht alleine bewältigen. Die spanische Zeitung „El Debate“ wirft der linken Regierung von Regierungschef Sanchez vor, die Massenmigration unterschätzt, erleichtert und die eigene Rolle dabei verschwiegen zu haben.

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