in Europa

Bei der Rettung der portugiesischen Pleitebank Espirito Sankto werden die Prinzipien der gerade beschlossenen Bankenunion auf den Kopf gestellt. Dies geht aus einem Bericht der “FAZ” hervor.

Nach den neuen Regeln, die 2016 in Kraft treten, müssten zuerst Investoren in vorrangige Anleihen haften. Doch genau die bleiben in Portugal ungeschoren. Stattdessen müssen Halter von Nachranganleihen bluten.

Die “FAZ” spricht von zwei Gläubiger-Klassen. Sie wurden offenbar ohne Rücksicht auf die neuen Regeln in einer Nacht- und Nebel-Sitzung beschlossen, am portugiesischen Parlament vorbei.

Völlig unklar ist, wer grünes Licht für die Hilfen aus dem portugiesischen Rettungspaket gab. Denn offiziell hat Portugal den Rettungsschirm schon vor Wochen verlassen, die Eurogruppe hat nicht getagt… – Mehr hier

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Kommentar

  1. Warum sollten sich die privaten Zentralbanken, die die Staaten als Firmen führen, Gesetzen unterwerfen, wenn sie die Gesetze selbst bestimmen. Die werden einfach nachträglich festgelegt oder geändert.
    Das Bild, daß wir von der Gesellschaft haben, scheint eine Täuschung zu sein. Nach der Täuschung kann aber erst die Ent-Täuschung kommen, die Erkenntnis.