in Europa

Wir hatten es angekündigt: Die EU zentralisiert sich. Sie reißt immer mehr Macht an sich. Jetzt möchte Macron in Frankreich eine neue „wahre europäische Armee“ aufstellen. Wer könnte die EU auf dem Weg zum Superstaat und möglicherweise noch in Abhängigkeit von den USA noch aufhalten? Beobachter halten diese Pläne für erschreckend.

Pläne mit Russland begründet

Die EU hat dafür jetzt einen neuen Feind aufgebaut. Russland. Die eigene europäische Armee könne sich mit Blick auf ein Russland, das an unseren Grenzen stehen würde, gegen einen Feind wehren, bei dem sich die EU nicht auf die USA verlassen sollten. Wenn Russland also an unseren Grenzen stehe, würde es ggf. zur Bedrohung.

Zudem sprach er in einem Interview, das der „Focus“ zitiert und den Radiosender Europe 1 als Quelle nennt, von „autoritären Mächten, die an den Grenzen Europas“ aufsteigen würden und sich dabei „wieder“ bewaffneten. Die EU bzw. Europa solle sich verteidigen und dabei den Blick auf China richten, auf Russland sowie auf die USA.

Denn Trump hatte zwar den „INF-Abrüstungsvertrag“ aufgekündigt, der Russland gegenüber galt. Hauptopfer aber sei Europa. Seine Sicherheit sei gefährdet.

Hintergrund der Pläne sind ohnehin geplante „gemeinsame Interventionstruppen“, die es ab 2020 gelten soll. Die deutsche Verteidigungsministerin wiegelte ab und hat 2017 noch davon gesprochen, dies sei kein „unmittelbares“ Projekt „für morgen“.

Aber für heute, wie wir sehen. Die Argumentationslinie ist bereits aufgebaut. Russland oder China haben dabei ihre Grenzen nicht verändert oder jedenfalls – mit Blick auf die Ukraine und deren Krim – allenfalls unwesentlich. Die EU schiebt sich immer stärker gen Osten und möchte sich auf diesem Weg offenbar „verteidigen“. „Finde den Fehler“, heißt es bei Rätseln stets. Hier ist offenbar die EU mit ihrer Verteidigungsarmee relativ offensiv auf dem Weg nach vorne.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Macaroni ist kein Macchiavelli. Sein eigentliches Ziel ist leicht zu durchblicken.
    Ein eigenes Heer bei einer gespaltenen EU braucht es nur um einmal die Massen nieder zu knüppeln, die sich morgen von innen heraus erheben könnten.
    Die Rechnung geht nicht auf weil die EU vorher auseinander bricht.
    Den Dummkopf auf europäischen Boden, oder hinter der Außengrenze der Europa bedroht gibt es nicht.
    Auch alle Kriegsressourcen sind für die Katz, jedenfalls nicht für Europa bestimmt. Wofür auch?

    Jeder von uns könnte im Geld schwimmen stünde er nicht in der Leibeigenschaft der Usa.