in Europa

Der GEZ-Kampf in Deutschland geht weiter. Nun allerdings gibt es ein Vorbild für alle Gegner der GEZ und vor allem deren Sender – die Dänen sind entschlossen, die öffentlich-rechtlichen Sender auf ein Minimum zu schrumpfen. Dies sehen die jüngsten Reformpläne vor, die nun bekannt geworden sind.

Einsparungen und – Schluss

Die Dänen sehen dabei zunächst sehr hohe Einsparungen für die öffentlich-rechtlichen Sender vor. Aktuell gibt es im nördlichen Nachbarland sechs Sender, die vom Staat betrieben bzw. von den Staatsbürgern finanziert werden. Nach der Reform sollen dies nur noch drei Sender sein – damit gilt für die Dänen, dass sie ein großes Vorbild für die deutsche Situation sind.

Wohl kaum jemand könnte auf Anhieb sagen, wie viele Sender inzwischen am Tropf der GEZ-Finanzierung hängen. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten haben sich nicht nur über dritte Programme die regionale Hoheit gesichert, sondern mischen auch über Spartenkanäle am Fernsehmarkt sehr kräftig mit. So gibt es nicht nur Kultursender wie Arte, sondern auch Sparten wie „tagesschau24“ oder einen Kinderkanal etc. pp.

Ob dies noch mit dem Informationsauftrag vereinbar ist, den sich die Politik für ihre Sender einst gab, dürfte weiterhin zweifelhaft sein – auch wenn die Justiz dies noch bejaht. Insgesamt mehr als 70 zusätzliche Hörfunksender sind ebenfalls zu finanzieren. Beschallung auf allen Kanälen und allen Hörfunkwellen – zwangsfinanziert: Dies ist die Grundlage für anstehende Gebührenerhöhungen, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk zudem anstrebt.

Dass es auch anders geht, zeigen die Dänen nun: Eine Halbierung in Deutschland würde jährlich Entlastungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro bringen. Das Geld wäre dem Wirtschaftskreislauf nicht entzogen, sondern vielmehr wahrscheinlich sogar sinnvoller eingesetzt – für freiwilligen Konsum.

Behauptet die Politik also, es dürfe keine Abschaffung öffentlich-rechtlicher Sender geben: Der Blick geht jetzt nach Dänemark.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Richtig so. Einschrumpfen auf zwei politische „Propagandasender“ ist zwar noch zuviel ,aber besser als unsere derzeitige Situation. Da unser Zentralkomitee in Berlin eh macht was es will und die fehlenden und sinkenden Wählerstimmen für die Merkel Verfehlung kein Zeichen sind brauchen sie keinen Sender der „informiert“!