So geht es auch: Rostock übernimmt wieder die eigene Wasserversorgung

So geht es auch: Rostock übernimmt wieder die eigene Wasserversorgung

Die Berichte über die private Wasserversorgung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten waren zunehmend beunruhigend. Die Verantwortung des Schweizer Unternehmens Nestlé für die Menschheit ist wohl weitgehend entlarvt worden. Nun gibt es eine gute Nachricht – aus den neuen Bundesländern. Die öffentliche Hand wird wieder Herr über das eigene Wasser.

Rostock und 28 Gemeinden werden aktiv

Dabei wird sowohl die Stadt als auch Umlandgemeinden aktiv, berichtet der NDR. Die Wasserversorgung wird vom öffentlichen Unternehmen Nordwasser übernommen. Bislang war die „Eurawasser“ dafür zuständig, ein Unternehmen des „Remondis-Konzerns. Die Mitarbeiter des bisherigen Versorgers werden vollständig übernommen. Für diese sicherlich auch eine gute Nachricht….

Die ersten spektakulären Nachrichten dazu sind bereits an die Öffentlichkeit gekommen. So soll nun der Wasserpreis bereits sinken! Trinkwasser soll nun annähernd 25 % weniger als bislang kosten. Der Kubikmeter kostet dann 44 Cent. Auch das Schmutzwasser wird für Verbraucher nun günstiger. Einschränkend wird mitgeteilt, dass die bisherigen Preise indes „deutlich“ höher waren als in anderen Städten dieser Größenordnung.

Zudem möchte die Stadt Rostock zusammen mit den Umlandgemeinden durch die Wasserversorgung Einnahmen in Höhe von 9 Millionen Euro erzielen. Diese Planzahlen klingen zunächst gut.

Dennoch, unserer Meinung nach ist die Re-Kommunalisierung ein möglicher Schritt, um Wasserengpässen vorzubeugen. Fraglich ist, ob die bereits in anderen Bereichen geforderte Re-Sozialisierung tatsächlich die gewünschten Effekte der Besserversorgung hervorbringt. Die öffentliche Hand ist nicht per se günstiger als private Profitmaximierer. Die öffentliche Hand finanziert sich lediglich u. a. günstiger, weil sie mit niedrigen Zinsen operieren kann, da der Staat als solvent gilt. Also wir alle als Steuerzahler. Durch die Euro-Krise kann sich dieser Effekt allerdings in einigen Jahren als Luftnummer erweisen. Bei der gemeinsamen Haftung für diverse Gemeinschaftsfälle steigen die Zinsen wieder (dies werden sie ohnehin müssen, da auch die Zinsen in den USA steigen). Dann wird die Finanzierung deutlich teurer – dies berücksichtigt in den aktuellen Planungen erneut fast niemand. Das letzte Ende dieser Geschichte(n) ist noch nicht geschrieben.

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