in Essen & Trinken

Wie bitte? Richtig Essen soll einfach sein? Und dennoch schreiben ganze Riegen von Fachleuten und Beratern so viel darüber. Das passt doch nicht zusammen!

  • Der scheinbare Widerspruch ist leicht erklärt: Tatsächlich richtig zu essen, das Richtige und auf die richtige Weise, ist wirklich einfach. Das gilt für jeden Menschen, allerdings nur, wenn er sich einmal im Leben die Zeit nimmt, die wenigen wahrhaft einfachen Grundregeln für das richtige Essen, ohne die es nicht geht, zu verinnerlichen und umzusetzen. Ich greife hier der Erkenntnis vorweg, dass wir nach allem vorhandenen Wissen und den praktischen Erfahrungen in der ganzen Welt über viele Generationen hinweg  sicher sagen können, dass es mehr als diese paar Regeln nicht braucht, um sich sein Leben lang mit gutem gesundheitlichen Erfolg zu ernähren. Für den Tagesgebrauch kann auf komplizierte Handlungsanweisungen wie das Zählen von Kalorien und alle Diäten vollständig verzichtet werden.
  • Im Gegensatz dazu steht, dass die komplette Erklärung und Beweisführung für die Richtigkeit der einfachen Regeln alles andere als einfach ist. Damit sind nämlich höchst komplizierte Zusammenhänge zwischen der Aufnahme unserer Nahrung und ihrer Wirkungen auf die Funktionen von Körper und Geist angesprochen. Die Erklärung und Beweisführung ist zudem selten und oft genug überhaupt nicht lückenlos möglich. Die mit der Aufklärung befassten Wissenschaften liegen gerade bei fundamentalen Fragen noch im Dunkeln und werden es wohl noch auf sehr lange Sicht bleiben.

Es gibt aber einen Ausweg aus diesem Dilemma:

  • Wenn alles verfügbare Wissen nicht reicht, um die Phänomene der Welt zu erklären, müssen wir nur unseren Verstand benutzen und unter den erkennbaren Lösungsmöglichkeiten die wahrscheinlichsten herausgreifen.  Natürlich ist dabei zu bedenken, dass wir keine Lösungen wählen, die mehr schaden als nutzen (wie man das bei den arzneilichen Drogen ja auch tut).

Wir sollen also unser praktisches Verhalten nach Regeln ausrichten, die nicht wissenschaftlich gesichert sind, und uns nur nach reiflicher Prüfung als die am nächsten liegenden vorkommen? So ist es. Was bleibt uns denn auch anderes zu tun, solange die Wissenschaft auf wichtigste Fragen keine Antworten hat?!

Geblendet von spannenden neuen Erkenntnissen, mit denen die Wissenschaften uns seit Beginn der industriellen Revolution regelmäßig überraschen und beeindrucken, befinden sich unsere westlichen Gesellschaften in einem Zustand fataler irrealer Wissenschaftsgläubigkeit. Die Wissenschaftler selbst, die Politik, die Medien und die Werbung haben die Vorstellung in den Menschen erzeugt, dass die Experten auf allen Gebieten erfolgreich dabei seien, Schritt für Schritt auch die letzten Wissenslücken zu schließen.

Um wieder näher an das Thema des richtigen Essens anzuschließen: Jeder weiß doch genau, dass ständig in aller Welt unter Wissenschaftlern wie in der Ernährungsberatung und der Werbung für Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel  Streit darüber besteht, welche Nahrung der Gesundheit am besten dient. Ich selbst  als freier Ernährungsforscher verkompliziere mit meinen Erkenntnissen und Thesen die Verhältnisse noch dadurch, dass ich zeige, dass die Essweise oft viel wichtiger ist als die Nahrungsauswahl. An diesem Punkt treffe ich mich mit dem bekannten österreichischen Kurarzt Dr. F.X. Mayr. Der Mainstream in der Ernährungslehre setzt fast allein auf den Gehalt der Lebensmitteln an den vielen in den Pflanzen natürlich enthaltenen Inhaltsstoffen (Mikronährstoffe).

Als die immer neuen Behauptungen über angeblich phantastischen Wirkungen großartiger, oft exotischer, Lebensmittel immer weiter ausuferten, hat der EU-Gesetzgeber alle Behauptungen gesundheitlicher Wirkungen von Lebensmitteln mit der Health Claims Verordnung auf das Strengste kontrolliert. Was die EU nicht an Aussagen genehmigt und -in der zentralen Erfassungsstelle in Parma (codex alimentarius) auflistet, darf heute nicht behauptet werden. Um eine Behauptung auf die Liste zu kriegen, bedarf es wissenschaftlicher Expertisen und Studien. Aber wer treibt solchen Aufwand schon für Lebensmittel?!

Besser ist es in der Medizin und der Pharmakologie auch nicht. Nur bei wenigen Krankheiten kennen wir die genauen Gründe ihrer Entstehung (Ätiologie). Bei den meisten sog. Zivilisationskrankheiten bekämpfen wir nur die Symptome. Die Wissenschaft kennt viele ursächliche Faktoren für den Eintritt der gesundheitlichen Störungen nicht. Zudem wird leider meist  nur da geforscht, wo die Pharmaindustrie mit dem Bekanntwerden neuer Arzneistoffe rechnet, mit denen sie große Gewinne machen kann. Das sorgt für wirtschaftliches Wachstum bei den globalen Konzernen, nicht aber für Fortschritt in der Gesellschaft.

Wenn wir uns gezwungenermaßen auf Wahrscheinlichkeiten einlassen, dürfen wir nicht vergessen, dass es sich dabei nicht um endgültig gesicherte Erkenntnisse handelt oder gar solche die ewig gelten. Es kann sein, dass sie endgültig stimmen. Es ist aber auch möglich, dass sie revidiert werden müssen, weil neue Erkenntnisse das nahe legen.

Unser Verstand, wenn  ich darunter nur die kognitive Fähigkeit der bewussten Analyse und gedanklichen Verarbeitung verstehe, ist nicht von selbst darauf geeicht, sich nach Wahrscheinlichkeiten zu orientieren. Er will es nämlich immer ganz genau wissen. Würden wir uns allein auf ihn verlassen, wären wir weitgehend zur Untätigkeit verdammt, weil wir zu wenige ganz sichere Situationen im Leben finden.

Wir brauchen neben der Fähigkeit zur gründlichen Aufarbeitung von Fragen auch die Fähigkeit, in kurzer Zeit auch mit wenigen Daten Entscheidungen fällen zu können, die wahrscheinlich richtig sind. Wenn sich uns auf einer Safari ein Elefantenbulle nähert, müssen wir eben sehr schnell aus wenigen äußeren Eindrücken entscheiden, ob und wann wir uns zurückziehen. Im Straßenverkehr erlebt jeder von uns regelmäßig ähnliche Situationen.

Zähle ich zum  integrativen Teil des Verstands auch  die Fähigkeit zur unbewusste inneren geistigen Auseinandersetzung, erkenne ich, dass ich als fühlendes und denkendes Wesen geradezu durchdrungen bin von der Methode, mich in der Welt schnell zu orientieren. Ich begebe mich nämlich bei jedem Problem immer wieder in einen fortlaufenden Prozess der Erarbeitung und Überarbeitung vorläufiger Urteile.  Diese Gedankenarbeit leiste ich mein Leben lang ohne jede Unterbrechung, auch im Schlaf und im Traum. Die Frage, ob vielleicht im Tiefschlaf diese unbewusste gedankliche Arbeit pausiert, kann hier offen bleiben.

In der Rangfolge ihrer Wichtigkeit sind nur drei ganz fundamentale Dinge zu beachten:

  • die komplette Zerkleinerung  aller Nahrung – entweder vor dem Verzehr auf mechanische Weise oder beim Essen mit den Zähnen,
  • das Einhalten von Essenspausen  und
  • eine vielseitge Nahrungsauswahl, die regelmäßig auch rohe Kost beinhaltet.

Sie meinen vielleicht, das sei nicht neu? Das stimmt nicht. Nur der letzte Punkt entspricht weitgehend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DEG). Ein wichtiger Unterschied besteht allerdings darin, dass ich auf Rohkost setze und nicht auf „5 x täglich“ frische Kost (Obst und Gemüse)”. Wollte ich da der DGE folgen, gäbe es keine Chance, die unverzichtbaren Essenspausen einzuhalten. Die DGE äußert sich nicht so recht dazu, dass ein wenig Rohkost für die Gesundheit sehr wichtig ist. Sie spricht in ihren Leitlinien nur von frischer Kost. Ich fürchte indes, dass uns ganz ohne Rohkost doch viel von der wertvollen Inhalten der Nahrungspflanzen fehlen wird, besonders die Nahrungsenzyme, die bei der thermischen Aufbereitung der Nahrung funktionsunfähig gemacht werden. Dabei werden diese Enzyme für den Menschen mit fortschreitendem Alter immer wichtiger, weil nach und nach die Produktion der körpereigenen Verdauungsenzyme aus Leber und Bauchspeicheldrüse immer stärker zurückgeht. Fehlen Enzyme im Darm, können wir unsere Nahrung nicht mehr ausreichend metabolisieren. Dann fehlen uns die Inhaltsstoffe, der nicht verstoffwechselte Teil der Nahrung wird zum Nahrungsmüll, der noch entsorgt werden muss.

Über die Quellen der wertvollen Inhaltsstoffe unserer Nahrung, die Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Enzyme, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, Flavonoiden und Bitterstoffe, brauchen wir kaum ergänzende Informationen.  Da hat uns alle schon die intensive Werbung zu Kennern der Materie gemacht. Da allerdings hat m.E. die DGE mehr als Recht, dass von besonderen Lagen abgesehen eine allgemeine Wachsamkeit bei der Auswahl der Lebensmittel reicht, um mit richtigem Essen und Trinken in Gesundheit und Wohlbefinden alt werden zu können.

Die Hauptregel, an deren Einhaltung sich für den Menschen der Weg der Gesundheit oder der Abstieg in die Krankheit entscheidet, ist die komplette Zerkleinerung aller Nahrung. Wir alle müssen die allgemeine Unsitte des Schlingens der Nahrung aufgeben, sei sie nun gekocht oder roh. Tun wir das nicht, gerät die tägliche Nahrungsaufnahme ganz unter das Regime des Magens, der viel Zeit braucht, bis er den von ihm gefangenen Nahrungsbrei (Chymus) an den Dünndarm in kleinen Portionen abgibt, die dort schon fast ganz auf dem ersten des bis zu sechs Meter langen Organ verstoffwechselt werden. In den unteren Darmbereichen, wo die riesige Darmflora auf Nahrung wartet, kommt dadurch nichts an.

Was jeder ohne sich zu überfordern tun kann ist, bei jedem Bissen bewusst daran zu denken, dass man ihn im Munde festhält, bis dass er mit Speichel oder anderen Flüssigkeiten kaum noch auf der Zunge spürbare Partikel enthält und ohne kräftiges Schlucken den Schlund hinunter und durch den Magen in den Dünndarm läuft. Dazu muss man verinnerlichen, dass der Magen nur ein Hilfsorgan für die Verdauung ist und der Dünndarm unser einziger unverzichtbarer Verstoffwechslungsapparat. Dies hat so klar wie sonst niemand die vor ein paar Jahren mit 94 verstorbene große russische Wissenschaftlerin Dr. Galina Schatalova als Grundregel ihrer Ernährungslehre herausgestellt. Dr. Schatalova war nicht irgendwer. Sie war lange Jahre in Baikonur zuständig für die Gesundheit der Kosmonauten.

Absolut unerlässlich ist die völlige Zerkleinerung der Nahrung bei der pflanzlichen Rohkost. Grünpflanzen schützen ihre Zellen durch Zellulosewände, die kein menschlicher Verdauungssaft aufbrechen kann. Pilze schützen ihre Zellen durch Chitinpanzer, die wir auch nur mechanisch öffnen können. Wer also Rohkostsalate, Müsli und Nüsse isst, ohne sie vor dem Essen oder mit seinem Kauapparat im Mundraum so ausgiebig zu zerkauen, dass praktisch alle Zellen aufgebrochen werden, kann den nutritiven Wert dieser wertvollen Nahrung nicht vollständig ausnutzen. Das Problem ist viel größer als die meisten Experten zu erkennen geben. Eine durchschnittliche Pflanzenzelle ist nur 180 millionstel Meter (µm) groß. Ich habe einmaldurchgerechnet, dass ein gewöhnliches Blatt Rucola so an die 100 Millionen solcher Zellen hat. Um sie alle bequem zu öffnen brauche ich den Einsatz einer hochprofessionellen hydropneumatischen Feinmühle, deren kleinste Korngrößen bei 60 µm liegen. Der bekannte Münchner Heilpraktiker Henning Müller-Burzler („Die Methusalem-Diät“) rät dazu jeden Bissen roher Pflanzenkost 150 Mal mit den Zähnen zu zerbeißen, andere Experten nennen ziemlich wahllos alle möglichen anderen darunter liegenden Werte. Wichtig zu wissen ist, dass der Inhalt jeder nicht geöffnete Pflanzenzelle Zelle auf dem 10 Meter langen Weg durch den menschlichen Körper in der konstanten Wärme des Körpers verfault und giftige Gase absondert, die nicht nur unangenehm sind (Flatulenzen), sondern den Darm und am Ende auch die Leber, unser entscheidendes Entgiftungsorgan, schädigen. Rohkostsalate zu essen ist ein fest etablierter Teil unserer Esskultur (mit der es sonst beileibe nicht mehr weit ist). Da alle Welt diese Salate nur aufnimmt und im Munde wälzt, bis das leckere Dressing abgeschleckt ist, und sie dann einfach herunter schlingt, tun wir uns mit dieser Essweise nur täglich einen Tort an. Was meinen Sie denn, warum die Hälfte unserer Bevölkerung ihr Leben lang unter Verdauungsstörungen leidet! Die Verletzung der Hauptregel, alle, besonders rohe Nahrung nur mechanisch zerkleiner in den Darm kommen zu lassen, ist m.E. der Hauptgrund dafür.

Egal was man isst, ist die Einhaltung von Essenspausen die zweite wichtige Schaltstelle auf dem richtigen Weg in die Gesundheit. Sie schaffen nicht nur die Zeiträume, in denen unser Körper mit seinen Hormonen überhaupt biochemisch in der Lage ist, Fettzellen zu öffnen und Fettpolster los zu werden. Sie tragen auch wesentlich dazu bei, dass wir nicht dauernd zuviel essen. Wenn wir nicht wieder lernen, Essenspausen einzuhalten und wieder allein zu den angesagten Terminen zu essen, werden wir die schlimmsten Gesundheitsprobleme unserer Zeit, nämlich Adipositas und Diabetes, nie in den Griff kriegen. Aber die Bevölkerung wird Jahr für Jahr im Irrglauben gehalten, irgendwann käme die Wissenschaft mit Pillen, die diese Schreckgespenster automatisch vertrieben. Dabei hat die Wissenschaft, allen voran der Münchner Professor Dr. Adam („Die KFZ-Diät“) die Stoffwechselvorgänge im Körper sehr genau erforscht. Seither wissen wir, dass  unsere Fettzellen auch bei geringster Nahrungszufuhr hermetisch verschlossen bleiben, wenn sie nicht nach langen Essenspausen durch das Wachstumshormon (nachts) und durch Adrenalin (tags) geöffnet werden. Ohne die Rückkehr zu unserer angestammten Esskultur, wie sie ähnlich in China bis heute weitestgehend erhalten ist, kommen wir aus der bösen Krankheitsfalle unserer Zeit,  dem grassierenden Übergewicht, nicht heraus. Ein Wandel setzt voraus, dass wir uns der physiologischen Wirkungen der Einhaltung Regel bewusst werden, nur noch zu den angesagten Essenzeiten zu essen und nicht beliebig auch zwischendurch.

Warum, glauben Sie, macht niemand einmal eine Studie, die zeigt, wie wenige Chinesen übergewichtig sind , obwohl seit einigen Jahren erste Dicke auf der Straße auffallen, die „westliche“ Tischsitten vorziehen? Eine solche Studie würde zweifelsfrei zeigen, dass unsere  Art zu essen und zu leben der wichtigste Grund für die Aufblähung des Gesundheitswesens ist. Wer das grundlegend änderte, würde zwar vielen Menschen zu einer besseren Figur und einer bessern Gesundheit verhelfen, auch den auffallend übergewichtigen Politikern wie Kohl, Merkel, Altmaier, Niebel und Gabriel. Er würde aber an den Grundfesten des Gesundheitssystems rütteln und den Pharma- und den Lebensmittelkonzernen ihre Pfründen rauben.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Lieber Herr Ehlers, ich freue mich sehr, Sie hier wieder zu treffen. Und Sie endlich einmal wieder zu lesen! Herzlich willkommen!
    Das Thema des vorliegenden Textes, inspiriert mich einmal mehr, die aufgeführte Hinweise zu beherzigen.
    Es ist gut hin und wieder daran erinnert zu werden.

    In diesem Sinne
    Herzliche Grüße
    Claus-D. Stille

  2. Vielen Dank für Ihren Artikel Herr Ehlers,

    er bricht die scheinbare Komplexität auf wenige „Merk-male“ herab.

    Einige Ausführungen sehe ich jedoch kritisch. So z.B. die Nahrungsaufnahme zu den festen Zeiten. Hier fehlt mir der intuitive Ansatz. Essen zu festen Zeiten (Mittagessen um 12.00) ist ein anerzogener Rhythmus. Hunger haben wir dann nicht zwangsläufig. Das Thema wird ja auch kulturell sehr unterschiedlich gehandhabt.

  3. Ich finde es gibt nicht das richtige oder falsche Essen. Jeder soll essen was er mag und will, solange andere nicht für die Konsequenzen daraus zahlen müssen. Dann bekommt jeder was er will und verdient. Denn dann reguliert sich „falsches“ Essen von alleine.

  4. Ein erhebliches Problem sehe ich in den Nahrungsmitteln, die man uns im Supermarkt anbietet.

    Gemeint ist Gemüse wie Salat, Tomaten, Chili-Choten, Rettich und dergleichen.

    Baut man diese im eigenen Garten an und vergleicht den Geschmack, ist man verblüfft. Dazwischen liegen Welten.

    Die Supermarkt-Ware ist geschmackloses- mit Chemikalien groß gezogenes Wasser mit vermutlich wenig Mineralien/Vitaminen.

    Die großen Handels-Ketten senken in ihrem Profitwahn offenbar die Ernährungsqualität ganzer Völker. Das wird sich auch auf deren Gesundheit auswirken.

    Man sollte den Weg zurück zur Selbstversorgung und regionaler Produktion suchen. Frisches Obst und Gemüse aus dem Garten – biologisch angebaut.

  5. @Lieber Herr Stille, schon immer ist ganz auf meiner Seite die Freude, Sie hier und da wieder zu finden.

    @Richard: Sie sprechen einen sehr wichtigen Punkt an, den ich in meinen Darlegungen nur deshalb nicht vertiefe, weil soch viele wie Sie Bescheid wissen und darüber auch geschrieben wird. Nur die einfachsten Regeln des richtigen Essens werden fast generell nicht beachtet: (1) Bei vielseitiger Nahrung immer wieder auch mal rohe Pflanzenkost essen, (29 Zwischen den Mahlzeiten dem Körper Pausen zu gönnen und (3) rohe Pflanzenkost nur fein vermahen essen – mit den Zähnen zerkleinert oder im Mixer püriert oder in der Mühle gemahlen.

    @EuroTanic: Jeder soll essen was er will, O.K. Aber Essenszeiten beachtet kaum wer und schlingt rohe…

  6. @Sehr geehrter Herr Bartel,

    die biochemischen Erfordernisse erzwingen die Esssenspausen (Fettverbrennung).Die Esskultur mit für alle geltenden Essenszeiten sind hilfreich, aber sekundär. Wer leicht isst, fährt mit Pausen von max.5 Stunden sehr gut. Mit Ausnahme sehr späten Essens ist es gleich, auf welche Zeit man seine Mahlzeiten legt.

    Ich sehe den anerzogenen Rhythmus nicht so negativ wie Sie (s. China. Frankreich). Er ist nämlich eine große Hilfe, nicht ständig zu essen. In China sind fast nur die Menschen fett, die „westlich“ essen – und bei uns essen die Leute noch beim Gehen und sind überwiegend übergesichtig und krank!

  7. Die meisten Leute sind schlicht zu faul und zu dumm um verünftig einzukaufen und dann auch noch Zeit zum Kochen aufzuwenden. „Slow Food“ ist heute ein Schlagwort, das eigentlich die Normalität widerspiegeln sollte.
    Es ist einfacher und schneller sich den Mund mit Currywurst, Burger und Cola zu stopfen.
    Schmeckt ja auch – dank der zugefügten Aromen und Geschmacksverstärker – viel besser als normale Kost.
    Schon Kinder sind auf die übertriebenen Kunstaromen so getrimmt, dass sie Junkfood „echtem“ Essen vorziehen.
    Übrigens, woran erkennt man echtes Essen? Ganz einfach: Enthält keine Aromen, keine Geschmacksverstärker und keine (künstilichen) Konverierungsstoffe.
    Essen verfault spätestens nach 3 Tagen an der Luft, Kunstmüll hält sich…