in Essen & Trinken

Monsanto und dessen meistverkauftes Unkrautvernichtungsmittel RoundUp kommen nicht aus den Schlagzeilen. Angesichts der steigenden Aufmerksamkeit gesundheitlicher Auswirkungen des Hauptbestandteils Glyphosat, speziell auf die Bildung von Tumoren/Krebs, bahnt sich nun eine Sammelklage an.

Monsanto hat seit je her behauptet, dass RoundUp keine gesundheitlichen Auswirkungen hat und viel Aufwand betrieben, dass dieses Image aufrecht erhalten wird. Mittlerweile hat auch die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, vor dem erhöhten Krebsrisiko von RoundUp gewarnt.

Zusammen mit vielen Betroffenen, stellt sich der Anwalt Michael McDivitt, Vertreter vieler Einzelklagen in diesem Kontext, nun gegen den Agro- Chemie Riesen:

“Wir können beweisen, dass Monsanto über die Gefahren von Glyphosat bescheid wusste”.

In der Anklage heißt es, dass Monsanto

“eine dauerhaftes Missinformationsmanagement betrieben hat, um Regierungen, Landwirte und die allgemeine Bevölkerung von der Sicherheit von RoundUp zu überzeugen.”

Monsanto weist weiter jede Schuld von sich und bleibt bei der Position, dass Glyphosat keine krebserregenden Stoffe beinhaltet.

Quelle:

http://www.reuters.com/article/2015/10/15/us-usa-monsanto-lawsuits-idUSKCN0S92H720151015

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Es gibt zwei Probleme mit Ihrem Abschluss:

    1) „IARC“ seine Beurteilung steht im Widerspruch zu mehreren früheren Analysen von Glyphosat, die ganz im Gegenteil geschlossen haben, nämlich, dass es keine Anzeichen für krebserregend.

    2) WHO blick auf das Krebsrisiko um Substanz, nicht an die Verbraucher zu riskieren. Für wie üblich, ist dies etwa Dosen. Auch wenn ein Stoff ist krebserregend wenn man eine Menge davon, ist es nicht ein Risiko für die Dosen ein Verbraucher aufnimmt.

    http://www.forbes.com/sites/henrymiller/2015/03/20/march-madness-from-the-united-nations/

    • @PaulSandal.
      1. Frühere Analysen wurden von wem in Auftrag gegeben ? Der Auftraggeber muss unabhängig sein ! Ebenso das Labor !
      2. Hier geht es, nach aller Wahrscheinlichkeit, um Einzeldosen. Die Belastung vieler Einzeldosen, die im Laufe von 5 – 20 Jahren aufgenommen werden, wurde nicht, und nicht unabhängig untersucht.
      3. Es kann Ihnen nur dringend empfohlen werden, sämtliche Veröffentlichungen jedweder Institution, nicht blindlings zu glauben, und statt dessen, immer nachzuforschen, wer diese veranlasst hat und welcher Nutzen daraus abzuleiten ist.