in Essen & Trinken

Menschen sollten wirklich weniger Fleisch essen – Aus mehreren Gründen! 

In unserer immer Fitness- und Lifestyle-orientierten Gesellschaft achten immer mehr Menschen auf eine gesunde und ausgewogenere Ernährung, Fitnessstudios platzen aus allen Nähten und vegane Gerichte erfreuen sich großer Beliebtheit. Trotzdem ist der Fleischkonsum in den letzten Jahren insgesamt in Deutschland extrem angestiegen. Wenn es vor 30 Jahren noch einmal die Woche den „Sonntagsbraten“ gab, der als Festmal zu bewerten war, so gibt es heute fast jeden Tag Fleisch auf dem Teller. Kein Wunder, wenn Fleisch im Discounter so viel kostet wie Hundefutter, kann etwas nicht stimmen. Wie so oft zahlt irgendwo irgendwer für unser „Geiz ist geil“ verhalten drauf. In diesem Fall nicht nur Bauern, Tiere und die Umwelt. Nein, auch unserer Gesundheit zur liebe sollten wir auf die ein oder andere Fleischmahlzeit verzichten und anfangen alternativen zu suchen.

Eine neue Studie hat jetzt gezeigt, dass doppelt so viele Menschen ernährt werden könnten, wenn sie sich vorwiegend vegetarisch ernährten und weitgehend auf Fleisch und Wurst verzichteten. Die Landwirtschaft in den USA könnte wesentlich mehr Menschen ernähren, als aktuell. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler des Weizmann Institute of Science. Auch deutsche Experten halten die Ergebnisse für valide. Bei der Studie wurde die Erzeugung aller tierischen Produkte bewertet, so auch Milchprodukte und Eier.

Die Bevölkerung wird laut Prognosen bis zum Jahr 2050 auf 10 Milliarden Menschen anwachsen. Dies stellt die Landwirtschaft vor eine große Herausforderung. Eine fleischreduzierte oder gar vegane Ernährung könnte das Ernährungsproblem lösen, so die Forscher. Zudem verderben bei dem Transport von Fleisch bis zu 40% der Menge. Eine enorme Verschwendung. Außerdem könnte so das Problem der Tiertransporte weitgehend beseitigt werden.

Die Rindfleischproduktion verursacht den größten Aufwand und die größten Umweltschäden. Zum Vergleich: Auf einer Fläche, die man für 4g Rindfleisch benötigt, könnte man 100g pflanzliche Nahrung anbauen, die einen vergleichbaren Eiweißgehalt hat. Die Differenz von 96g ist ein großer Verlust für die Ernährung. Bei Milchprodukten liegt der Verlust bei 75% und bei Eiern 40%.

Für die großen Rinderherden werden immer mehr Wälder abgeholzt. Das Vieh muss mit Futter ernährt werden, das in Monokulturen angepflanzt und mit Pestiziden besprüht wird. Bei der Viehhaltung in Ställen entstehen hunderttausende Tonnen von mit Hormonen, Antibiotika und Pestiziden belasteter Jauche, die wiederum auf Feldern oder im Trink- und Grundwasser landet.

Durch die Umstellung auf vegane Ernährung könnten nach Ansicht der Wissenschaftler in den USA sogar 350 Millionen mehr Menschen ernährt werden. Die Berechnungen der Forscher zeigen, dass pflanzliche Ernährung aus den genannten Gründen unbedingt bevorzugt werden sollte.

Deutsche Forscher stimmen mit den Ergebnissen des Weizmann Institute of Science überein. Tierische Produkte verbrauchen riesige Mengen an Ressourcen und schaden Mensch, Tier und Umwelt. Zwar stimmen bislang nur wenige Wissenschaftler darin überein, dass eine rein vegane Ernährung gesund sei. Jedoch könne und müsste der Konsum von allen tierischen Produkten drastisch reduziert werden, vor allem in Ländern, in denen viel Fleisch gegessen wird.

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Kommentar

  1. Selten so einen Schmarrn gelesen wie diesen Kommentar.
    Höchstens wenn es um die AfD oder die Grünen geht.
    Zu Ende gedacht wurde nämlich kein einziger Gedanke.
    Allein schon deshalb weil sofort Weltkonzerne die Hand drauf haben würden. Für die armen Hungerden bliebe wieder nichts weil sie es ja nicht bezahlen können.
    Mit dem Wasser wird es ja teilweise schon praktiziert.
    Nur die rosa Brille aufsetzen und sich eine schöne Welt wünschen wird nicht funktioniern.
    Es MUSS der ‚Produktion‘ von Menschen Einhalt geboten werden.
    Diese explodiert in kürzester Zeit.
    China hat es mit beinharten Methoden geschafft, Afrika und Indien nicht im geringsten, nicht mal ein Ansatz erkennbar, das Gegenteil ist der Fall.

      • Wirklich richtig gelesen und auch verstanden ??
        Die Bevölkerungsexplosion ist leider existent!
        Im Gegensatz dazu die entwickelten westl. Länder, hier ist mehrheitlich ein Rücklauf zu verzeichnen, steigt sie in Indien und Afrika dramatisch .
        In Afrika sind allein jetzt schon >40 % der Bevölkerung unter 26 Jahren, bis 2050 wird sich die Bevölkerung nur auf diesem Kontinent um 1 Milliarde Menschen verdoppeln.
        Hinzu Klimakatastrophe und 75 Jahre klägliches Versagen in der Entwicklungshilfe ,welche den Menschen eine Perspektive bieten könnte.
        Letzendlich nicht allein der Rabbau durch Konzerne , auch eine verantwortungslose Politik.

  2. Der Beitrag geht wirklich auch nicht ansatzweise in die Tiefe dieser für das Wohlergehen der ganzen Menschheit entscheidenden Probleme, sowohl für die heutigen Menschen, die mit dem Überfluss in den begüterten Regionen und dem Hunger im Rest der Welt nicht umgehen können. Der Beitrag wiederholt nur einige der Erkenntnisse, die längst zum Allgemeinwissen gehören.
    Offenbar hat sich die NEOPresse entschieden, statt (relativ) fundierter Beiträge mit seinen Lesern nur noch ein Frage- und Antwortspiel zu betreiben (ohne Beiträge so interessanter Autoren wie Damann, Lehner, Gellermann und einer Handvoll mehr). Wenn das Spiel aber wie hier TV-Show-Niveau erreicht , geht das in die Hose.

    In das neuartige Frage- und Antwortspiel der NEOPresse

  3. Ein Institut, mit dem Hauptsitz in Israel und dann noch in einer Herzl Straße, macht sich Sorgen um die Ernährung der Weltbevölkerung – außerhalb Israels .

    Und man weiß auch, selbstverständlich wissenschaftlich, dass die Bevölkerung der USA sich mehr als verdoppeln könnte, ohne Nahrungsprobleme. Diese Erkenntnis kam ihnen wohl erst seit Trump. Obama durfte noch seinen Truthahn mampfen.

    Ich vermisse eine Aussage darüber, bis wann Israle seine Bevölkerungszahl mehr als verdoppeln will. Dann brauchten viele Schwarzafrikaner nicht mehr den Weg nach Merkel-Deutschland einschlagen, sondern könnten gleich ins gelobte Land einkehren.

    Dort wird es dann, Dank so hervorragender Wissenschaftler, leckere Veganer-Kost im Überfluss geben.

  4. Die gelenkten Massen tun das, wozu sie verleitet werden und nicht, was für ihre Gesundheit das beste wäre. Die Barbecue Party nach US-Vorbild im Sommer ist ein prima Geschäft und findet besonders bei jungen Leuten begeisterte Anhänger – einfach Fun und Lebensgenuss. Das entgegengesetzte Extrem der veganen Ernährung ist ein gleichfalls inszenierter Hype für die Jungen und Erfolgreichen und die, welche es gern wären. Dieser Trend ist nicht weniger albern und letztlich in keiner Weise authentisch. Trends werden gemacht und dienen nur wenigen.

  5. Ich denke da an meine Kindheit in der es einfach auch finanziell nicht möglich war jeden Tag Fleisch zu essen. Und es wurde sich damals oft darüber beschwert das Fleisch zu teuer ist. Was macht also die Industrie? Die sehen das Geld und überlegen sich wie man billiger produzieren kann und überfluten den Markt mit Fleischprodukten bis zur Übersättigung, die momentan ja herrscht. Das Ergebnis kann nur schlecht werden, kranke Tiere kann sich kein Betrieb mehr leisten also werden die armen Tiere mit Medikamenten und anderen Wachstumsfördernden Mitteln vollgepumpt das die Tiere nach immer kürzerer Lebenszeit möglichst viel Profit abwerfen.
    Wir sind es alle Schuld, weil wir das bekommen haben was wir wollten: Jeden Tag billiges Fleisch für Alle