in Essen & Trinken

Die gelbe Kurkuma Wurzel ist für ihre Heilwirkung seit Jahrtausenden bekannt. Der „Zauberknolle“ oder auch „Gelbwurzel“ genannt, werden zahlreiche Heilwirkungen nachgesagt. In Europa ist Curcumin in erster Linie als Gewürz bekannt und verleiht dem Currypulver seine gelbe Farbe. Wissenschaftler der Universität Hohenheim und Forscher der Universität Kiel, Frankfurt und Jena beschäftigen sich seit längerem mit der Erforschung der medizinischen Heilwirkung von Kurkuma.

In Laborversuchen wurde die krebshemmende Wirkung der Gelbwurzel nachgewiesen. Aber auch bei Alzheimer soll die Gelbwurzel hemmende Eigenschaften besitzen und kann somit der Entstehung von Alzheimer vorbeugen. Kurkuma wirkt nachweislich entzündungshemmend und wird bei u.a. bei der Behandlung von Rheuma-Erkrankungen eingesetzt. Die Gelbwurzel wird auch erfolgreich zur Unterstützung und Heilung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt. Um von der gesundheitlichen Wirkung der Kurkumawurzel zu profitieren, kann man sich beispielsweise eine Curcumin-Limonade selber herstellen.

Kurkuma gegen Depressionen

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Wunderknolle sogar effektiv bei der Behandlung von Depressionen sein kann. Die gelbe Wurzel ist nach Ansicht indischer Wissenschaftler sogar einigen der gängigsten Antidepressiva vorzuziehen.

Die Wissenschaftler untersuchten die Wirkung von Curcumin bei 60 Probanten, bei denen zuvor eine depressive Erkrankung diagnostiziert worden war. Im Laufe der Untersuchung bekam eine Gruppe täglich 20 mg Fluoxetin. Einer zweiten Gruppe wurde zweimal täglich beim Frühstück und Abendessen eine 500 mg-Kapsel hoch dosiertem Kurkuma-Extrakt verabreicht. Eine dritte Gruppe bekam beide Medikamente gereicht.

Die Ergebnisse wurden bei PhytotherapyResearch veröffentlicht. Die Behandlung funktionierte in allen drei Testgruppen etwa gleich gut.

Die Autoren merken hierzu an:

„Wir konnten beobachten, dass Kurkuma von allen Patienten gut vertragen wurde. (…) Die Studie liefert erste klinische Hinweise darauf, dass Kurkuma als eine wirksame und sichere Behandlungsmethode für Patienten mit MDD ohne gleichzeitige Selbstmordgedanken oder andere psychotische Störungen eingesetzt werden kann.“

Gleichzeitig weisen die Wissenschaftler aber darauf hin, dass weitere, umfassende klinische Studien zum Thema notwendig seien, um gesicherte Ergebnisse zu erlangen.

Quellen:
ncbi.nlm.nih.gov
deutsche-gesundheits-nachrichten.de

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Kommentar

  1. Kurkuma ist in der Gesundheitsszene wirklich „in“, es gibt auch tatsächlich eine Reihe von Beobachtungen gewisser gesundheitlicher Verbesserungen durch diese Gewürzknollen – besonders, wenn sie zusammen mit Schwarzem Pfeffer und Piperin verwendet wird. Es fehlen aber Nachweise durch eindeutige Doppelblindstudien, um Kurkuma als Arzneimittel oder auf sichere Ernährungsvorteile ansprechen zu können. Dennoch ist es auch nach dem heutigen Stand des Wissens klug, in der Ernährung regelmäßig auf dieses Gewürz zu setzen, aber auch auf Ingwer, Kardamon, Basilikum u.a.- dafür spricht im Übrigen schon die leckere gute naturnahe Küche.

  2. @TicTac wo siehst du hier Werbung?
    Oder war es die Kurkuma Pflanze selbst, die Werbung für sich machen wollte?
    Hier wird kein Nahrungsmittelergänzungspräparat angeboten.
    Ich finde es toll wenn auch mal über solche Themen berichtet wird.
    Das ist unabhängige Berichterstattung.
    Weiter so ??