in Essen & Trinken

Die „Bio“-Falle: Wie Monsanto Bio auf Gen-Produkte bringt – in Deutschland

Verlassen Sie sich nicht auf „Bio“. Das ist schon seit längerem bekannt – nur wie weit die Manipulation inzwischen gediehen ist, lässt vielen Beobachtern das Blut in den Adern gefrieren. Bio von BayerMonsanto? Genmanipulierte Lebensmittel in der Bioabteilung Ihres Supermarkts? Alles möglich. In Deutschland. Gedeckt von der Regierung.

GE-Lebensmittelzutaten „biofortified“

Die wichtigen Nachrichten werden oft nicht hinreichend verbreitet. So ein Beschluss auf dem „Codex-Treffen“ in Berlin vor einigen Monaten. Die Früchte werden sichtbar. Die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel (harmlos: GE) sollen danach als „biofortified“ bezeichnet und „definiert“ werden. Das einzige Ziel besteht offensichtlich darin, Verwirrung zu stiften. Denn die sogenannte Biofortofikation ist kein biologisch natürlicher Prozess, sondern die Anreicherung des Gehaltes an Nährstoffen in den Lebensmitteln durch Pflanzenzucht.

Wie die Pflanzen gezüchtet werden, worum es sich handelt, geht jedoch zunächst aus den Prozessen nicht einfach hervor. Dies wiederum ist das Alarmzeichen, das fast nirgends dokumentiert wird. Wenn die großen Nahrungsmittelkonzerne wie Bayer, wie Monsanto, wie BASF und Nestlé tagen, etwa wie hier bei der „CAC“, dann geht es um deren Einfluss auf die Nahrungsmittelproduktion. Tagungspapiere weisen nach, wer am Tisch sitzt:

In erster Linie und in großer Mehrheit die Industrie selbst. Die Regierungen sind kaum vertreten, heißt es. Dementsprechend müssen wir damit rechnen, dass in den kommenden Jahren und wohl auch schon in den nächsten Monaten die Industriekonzerne auch den Biomarkt mit ihren Produkten, mit GE-veränderten Lebensmitteln, überschwemmen werden. Sie werden die Biokost dann auch Kindern, Babys und kranken Menschen zuführen, die sich gegen die Auswirkungen der gentechnischen Manipulationen mangels Stärke noch weniger wehren können. Ein bitterer Beigeschmack, den unsere Regierung, bei der Versammlung der „CAC“ vertreten durch den „Ernährunsgminister Schmidt“, noch einmal hinterlässt.

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Dein Kommentar

Kommentar

    • Codex Alimentarius Commission (2004). General Guidelines on sampling. CAC/GL 50-2004.

      CAC soll also Codex Alimentarius Commission heißen? Mehr konnte ich leider nicht herausfinden.

      LG

  1. Gut, dass es kernlose Organgen schon lange gibt. Mühsam gezüchtet. Gäb es die noch nicht, würden heute in Petri-Schale (in vitro) im Schnellverfahren (Bio) gezüchtet. Dann wäre diese „böse“ Gen-Orangen. Was bleibt ist immer, dass ein Übermass beim Essen nicht gesund ist. Pervers, dass das Geschrei gegen „Gene“ in dem Masse zunimmt wie Fettleibigkeit, die zumeist ein Ergebnis von Bewegungsmangel, Dummheit und Fauklheit ist.

  2. Geradezu verbrecherisch, was unsere „Volksvertretung“ mit Merkel als „Führerin“ mit Kompetenzhoheit uns Bürgern alles so zumutet. Ohne die Lakaien von CSU und SPD und natürlich von der trügerischen CDU gäbe es die Merkel gar nicht. Wieviel Volksverachtung kommt hier zusammen bei denen, die auf Kosten des Volkes leben !! Der Tag der Abrechnung wird aber bald kommen, wenn immer mehr Bürger erkennen, wie mies sie in ihrem eigenen Land behandelt werden.

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  • Wie Monsanto Bio auf Gen-Produkte bringt – in Deutschland – Die Welt 7. August 2018

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