Was passiert, wenn Hillary nicht mehr von Ex-Generalstaatsanwältin gedeckt wird?

Bill Clinton ist nicht nur in den Epstein-Skandal verwickelt. Die Clintons haben offenbar weit mehr Verbrechen zu verbergen, als sich der Normalbürger vorstellen kann. Wie amerikanische Medien berichteten, gab es am 27. Juni 2016 zwischen Bill Clinton und der damaligen US-Generalstaatsanwältin Loretta Lynch ein geheimes Treffen am Phoenix Sky Harbor Flughafen. Nur wenige Tage bevor Hillary Clinton vom FBI über ihre geleakten und danach verschwundenen (gelöschten) Emails befragt werden sollte, traf sich Ex-Präsident Bill Clinton mit der US-Generalstaatsanwältin Lynch in ihrem Flugzeug auf dem Vorfeld.

Loretta Lynch wurde damals hinter verschlossenen Türen zu dem Treffen mit Bill Clinton befragt. Von der Befragung wurde eine Abschrift erstellt, die US-Medien jetzt vorliegt. Lynch beschrieb das Treffen mit Clinton später, bei einer Anhörung durch die Justiz, als „verwirrend und absurd“. Nur einen Tag nach dem geheimen Treffen mit Bill Clinton hielt Lynch eine Pressekonferenz ab, um über die Politik der örtlichen Polizei zu sprechen. Dort sprach man Lynch auf das geheime Treffen mit Clinton an. Sie sagte, es „seien lediglich Höflichkeiten ausgetauscht worden. Das Gespräch habe sich um seine Enkelkinder gedreht sowie um Reisen und Golf“.

Ein „angenehmer Zufall“

Der Presse erzählte Lynch, das Treffen sei ein „angenehmer Zufall“ gewesen. Als jedoch Generalinspekteur Michael Horowitz Lynch über das Treffen befragte, sagte sie, Bill Clinton habe sie zu dem Treffen genötigt und es sei eine unangenehme Begegnung gewesen. Clinton habe sich ihr regelrecht aufgedrängt und sei  kaum wieder loszuwerden gewesen. Clinton habe darauf bestanden, in das Flugzeug der Ex-Generalanwältin einzusteigen. Dort habe er sich erst mit dem Flugzeugpersonal und dann mit ihrem Mann unterhalten, bevor es zum Austausch der Höflichkeiten gekommen sei. Insgesamt habe sich Clinton wohl etwa 20 Minuten in ihrem Flugzeug aufgehalten.

Lynch sagte jedoch nichts darüber, ob Clinton sie wegen der Hillary-Emails aufgesucht hatte. Wenn es um nichts als den Austausch von Höflichkeiten bei einer zufälligen Begegnung ging, weshalb bestand dann Bill Clinton auf ein Gespräch in Lynchs Flugzeug? Für Hillary Clinton ging es im Sommer 2016 um viel. Sie befand sich inmitten der Präsidentschaftskampagne und stand vor der Aussicht, vom FBI zu ihren geleakten und gelöschten Emails befragt zu werden. Der Fall wäre womöglich strafrechtlich verfolgt worden. Bill Clinton befand sich sicherlich nicht zufällig in Phoenix. Generalinspekteur Horowitz berichtete, dass Bill Clinton an diesem Tag an mehreren Spendenaktionen in Phoenix teilnahm.

In einem Tweet vom 16. April 2018 äußerte Präsident Trump seine Vermutung über einen Deal zwischen Bill Clinton und der ehemaligen Generalstaatsanwältin Loretta Lynch. Ziel sei die Vertuschung der Email-Affäre um Hillary Clinton gewesen. Trump vermutete, dass Clinton Lynch einen Sitz im obersten Gerichtshof anbot, wenn sie die Untersuchungen in der Email-Affäre fallenließe. Dies soll bei dem Treffen im Flugzeug auf dem Flughafen in Phoenix geschehen sein. Ex-FBI-Chef James Comey muss ebenfalls korrumpiert worden sein. Wie Lynch unternahm auch Comey nichts, um die Email-Affäre Hillary Clintons zu untersuchen. Alle in dem Verfahren beteiligten FBI-Agenten mussten sogar eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen.

Der Fall kommt nun in den USA wieder in die Öffentlichkeit zurück. Ein Reporter sagte jetzt bei Fox News, dass vieles, was über das Treffen zwischen Lynch und Clinton gesagt worden sei, nicht stimme. Sowohl Bill Clinton als auch Lynch behaupteten, dass die Email-Untersuchung nicht Gegenstand ihres Gesprächs gewesen sei. Dass Bill 20 Minuten nur über Golf und Enkel gesprochen haben soll, sei nicht plausibel, so der US-Journalist Christopher Sign.

Sign selbst habe mit Augenzeugen des Treffens gesprochen. Sowohl die Geheimdienstleute Clintons als auch das FBI seien „verwirrt“ über das „spontane“ Treffen zwischen Clinton und Lynch gewesen. Fast alle Mitarbeiter Lynchs seien gebeten worden, aus dem Flugzeug auszusteigen. Sign sagte gegenüber Fox News, dass er zahlreiche Morddrohungen erhalten habe, seitdem er über Geschichte vom Treffen auf dem Rollfeld des Phoenix Flughafen berichte. Was die Clintons verbergen können, lesen Sie hier.