Giftgasangriff in Duma – OPCW straft Westen und Mainstream Lügen

Am Wochenende veröffentlichte die OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) ihren Untersuchungsbericht zum mutmaßlichen Giftgasangriff im syrischen Duma. Sämtliche westlichen Regierungen behaupteten, dass Syriens Präsident Assad für den angeblichen Giftgasangriff verantwortlich gewesen sei. Die Propaganda wurde vom Mainstream unterstützt. Daraufhin griffen die USA, Großbritannien und Frankreich verschiedene Ziele in Syrien als Vergeltungsmaßnahme an. Frankreich, Großbritannien und die USA behaupteten, Beweise für den Giftgasangriff durch die syrische Armee gehabt zu haben. Bei dem angeblichen Angriff soll neben Chlorgas auch das Nervengas Sarin zum Einsatz gekommen sein.

Ärzte und Hilfsorganisationen hatten von Symptomen berichtet, die mit denen durch eine mit Sarin verursachte Vergiftung übereinstimmten. Die Verletzten und Toten hätten darauf hingewiesen, dass das syrische Regime Sarin bei den Angriffen auf Duma verwendet habe, so der Bericht. Zudem sei in Blut- und Urinproben der Opfer ein Nervengift „identifiziert“ worden. Auch Frankreichs Präsident Macron sprach von Beweisen, dass ein Chemiewaffenangriff stattgefunden habe: Analysen hätten ergeben, dass neben Chlorgas auch „weitere Substanzen“ festgestellt worden seien.

Russland und Syrien dementierten den angeblichen Giftgasangriff und drängten darauf, dass die OPCW den Vorfall untersuchte. Nach wochenlangen Untersuchungen kam die OPCW jetzt zu einem anderen Schluss: Weder in der Umwelt noch in Blutproben der mutmaßlichen Opfer seien Spuren von Nervengiften nachweisbar gewesen. Im Zusammenhang mit Rückständen von Sprengstoffen seien verschiedene gechlorte organische Verbindungen in Proben von zwei Orten gefunden worden. Das OPCW-Team werde daher seine Arbeit fortsetzen um die Bedeutung dieser Ergebnisse zu ermitteln, hieß es in dem Bericht.

An dieser Aussage der OPCW hängten sich nun die Mainstream-Medien auf, um der syrischen Regierung doch noch ein Verbrechen anzuhängen. Diese Art der Berichterstattung kommt politischen Kampagnen sehr nahe. Angesichts dieses Falls, der noch immer viele Fragen aufwirft, könnten wir Zeugen einer möglichen Inszenierung für einen Angriffsgrund des Westens geworden sein.