Der kalte Krieg: Britischer Sender bezeichnet Chemnitz-Demonstranten als Nazis

Die Bundesregierung selbst hat die Demonstranten in Chemnitz durch den Regierungssprecher und auch durch die Justizministerin Barley von der SPD in die Ecke der Nazis gerückt. Die Quittung folgt nun auf dem Fuße. Der britische Sender BBC hat Beatrix von Storch interviewt und die AfD-Politikerin zu den Ereignissen von Chemnitz befragt. Dabei verbindet die BBC offensichtlich die Demonstranten von Chemnitz immer wieder mit „Nazis“ und strickt daraus zusätzlich die Legende, diese seien der AfD nahe. Damit wird die AfD selbst zu einer Nazi-Partei. Die „freiewelt.net“ berichtete über dieses Interview.

Chemnitz-Demonstranten = Nazis = AfD?

Die Vorwürfe beginnen damit, dass die Demonstranten fast durchgehend als Nazis bezeichnet werden bzw. dies zumindest suggeriert wird. Die Beschimpfung beschränkt sich nicht auf etwa drei Dutzend Menschen, die randaliert haben, sondern umfasst die gesamte Demonstration. Beatrix von Stroch wiederum hat diesen Vorwurf zumindest gekontert und festgestellt, dies seien zwar Randalierer, aber wenige und nicht etwa AfD-Mitglieder. Die Bürger indes hätten schlicht ihrer Unzufriedenheit mit der Politik von Angela Merkel Ausdruck verliehen.

Allerdings würden in Deutschland die Leitmedien den Sachverhalt gänzlich anders darstellen. Deshalb seien diese auch verantwortlich dafür, dass die Sachlage eskaliere. Der Protest der großen Gemeinschaft insgesamt sei de-legitimiert worden, also ent-rechtet. Dies würde die Bürger dann aufregen – was wiederum offenbar eine Legitimation darstellt.

Die Kritik der AfD-Frau trifft im Kern auch genau auf dieselbe Schwachstelle, die schon ein Psychoanalytiker den Medien zugeschrieben hatte bzw. auch der Bundesregierung, die von „Hetzern“ sprach. Die Verallgemeinerungen und die Sprachwahl tragen ihrerseits ganz offensichtlich dazu bei, die Situation zu eskalieren und schreiben die Verhältnisse vor Ort nur fest. Unbeantwortet bleibt weiterhin die Frage, warum die Regierung und „deren“ Medien sich derart weit aus dem Fenster lehnen, um die Protestanten dann am Ende gegen sich aufzubringen.