Verweigerern droht Entzug des Intensivbettes: FALSCH!

Jüngst hat eine Forderung aus dem deutschen Ethikrat Furore gemacht. Dabei äußerte Dr. Wolfram Henn, ein Mitglied und selbst Humangenetiker, dass Impfverweigerer ein Dokument mit sich tragen sollten. Aus diesem solle hervorgehen, dass der Träger im Fall der Erkrankung kein Intensivbett haben wolle. Die Forderung wiederum ist vom Chef der Vereinigung der Intensivmediziner in Deutschland zurückgewiesen worden – erwartungsgemäß. Zur Klarstellung: Mediziner werden in Deutschland unabhängig von Haltung, Parteimitgliedschaft, Äußerungen oder anderen Merkmalen Patienten, die zur Kliniktür hereinkommen, diskriminierungsfrei versorgen.

Der deutsche Ethikrat hat über sein Mitglied Dr. Henn offenbar eine mit dem medizinischen Ethos nicht vereinbare Haltung angenommen. Dennoch ist der Fall brisant:

Zum geforderten Dokument. Dies sollte die Aufschrift tragen: „Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen.“

Wer sich dagegen entscheide, müsse dies vor den Geschädigten des Lockdowns und des Lockdowns light auch erklären.

Die Begründung für seine Forderung: Das Vakzin sei sicher. Querdenker sowie die „Sorgen der Impfgegner“ seien Panikmache. Er rate den Leuten, sich mit dem Krankenhauspersonal zu unterhalten, das stets im Einsatz sei, um das Leben der Corona-Patienten sicherzustellen.

Herr Dr. Henn ging in seinem „Beitrag“ allerdings nicht darauf ein, dass unter dem „Fachpersonal“ in Kliniken den jüngst vorgetragenen Umfragen nach ebenfalls 40 % und mehr „abwarten“ wollen. Der Ethikrat also sah sich offenbar nicht genötigt, öffentlich zugängliche Argumente für oder gegen den Impfstoff zur Kenntnis zu nehmen, bevor er sich einer vermeintlich geschlossenen Gruppe gegenüber in dieser Form äußert. Die Erkenntnis, dass breite Teile der Bevölkerung verunsichert sind, scheint allerdings den Druck auf einige Organisationen erheblich erhöht zu haben.