Ex-ZDF-Moderator keilt gegen Merkel aus

Wolfgang Herles war lange Jahre Moderator im ZDF. Inzwischen ist er als freier Journalist tätig und hat in dieser Funktion nun in „Tichys Einblick“ offene Worte gefunden über unsere Kanzlerin und die Corona-Politik der Regierung. Seine Hypothese: Es wird keine ’neuen Freiheiten‘ (Merkel) geben, nicht einmal die alten Freiheiten wird man uns zurück erstatten, so die Prognose.

Herles vertritt die Meinung, die Ausreden und die Lügenden der Herrschaften seien unerträglich geworden. Täglich gebe es andere Begründungen, dieser Wert, jener Wert, die Mutation, die Mutationen und so fort. Die Regierung sei nicht mehr daran interessiert an einem normalen, zivilisierten Arbeiten oder Leben. Sie sorgten sich lediglich noch darum, dass das Volk die tägliche Dosis an Angstparolen eines Tages nicht mehr ernst nehmen würden.

Alles sei Absicht

Seiner Ansicht nach sei das Ganze Absicht. Es käme nicht mehr auf sinkende Infektionszahle an. Es ginge nicht darum, die oder eine Pandemie zu beherrschen. Es ginge nur noch um die „nackte Herrschaft über uns, unsere Köpfe, unsere Gesundheit.“

Der Feind sei nun nicht mehr das oder ein Virus. Wir, die wir frei sein wollten, seien der Feind der Regierung. So sei es auch umgekehrt. Die Regierung sei „unser Feind“. Das Ziel der Regierung sei unverhohlen deutlich: „Die Zerstörung von allem, was Europa bislang ausmachte: Freiheit, Individualismus, Aufklärung.“ Die Kanzlerin sei unter allen Bundeskanzlern die schlechteste. Die Aufräumarbeiten würden uns länger beschäftigen als vor 75 Jahren.

Es liegt nahe zu vermuten, dass Wolfgang Herles nach diesen Worten nicht mehr nur Ex-Mitarbeiter im ZDF ist, sondern dort auch nicht wieder moderieren wird. Ob er als Querdenker gebrandmarkt werden wird? Wir werden es sehen.