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Der Iran-Konflikt wird schärfer. Die USA haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums nun die Präsenz vor Ort verstärkt. Da die USA einen Angriff des Iran fürchteten, hätte die militärische Führung nun das Kriegsschiff „USS-Arlington“ sowie zusätzlich ein „Flugabwehrraketensystem“ vom Typ Patriot „in die Region verlegt“, heißt es.

USA vor Ort

Schon zuvor hatten die US-Amerikaner einen Flugzeugträger „USS Abraham Lincol“ in die Region verfrachtet. Zusätzlich wurden einige B-52-Langstreckenbomber in die Region verbracht. Die aktuelle Maßnahme mit dem benannten Kriegsschiff sowie dem Flugabwehrraketensystem würden nun zur Verstärkung der ohnehin vorhandenen Präsenz geplant sein. Diese Maßnahme soll eine Reaktion darauf sein, dass es „Hinweise erhöhter iranischer Bereitschaft zu Angriffseinsätzen gegen US-Truppen und unsere Interessen“ geben würde. Welcher Natur die Hinweise sind, wurde bislang nicht bekannt. Insofern ist die Behauptung zum einen nicht prüfbar, zum anderen auch fragwürdig.

Die USA beharren allerdings darauf, dass ohnehin seit längerer Zeit schon geplant war, die USS-Arlington in die Region zu verlegen. Dies sei lediglich vorgezogen worden, heißt es. Wann die Verlegung vollzogen ist, wohin das Kriegsschiff genau verlegt wird und weitere Details verschwieg das Verteidigungsministerium aktuell, wie es hießt. Dabei würden Sicherheitsmaßnahmen im Vordergrund stehen. Zudem sei die USA gewillt, die „Aktivitäten der iranischen Regierung sehr genau“ zu beobachten.

Die Auseinandersetzung jedoch lässt sich kaum mit wenigen Drohungen verstehen. Im Vordergrund steht der Umstand, dass die US-Regierung der EU nun untersagt bzw. untersagen möchte, mit dem Iran Handel zu treiben. Dafür wirft die USA dem Regime vor, eine terrornahe Organisation zu unterstützen, den Revolutionsgarden. Die Unterstützung solcher terrornaher oder angeblich terroristischer Gruppierungen gilt jedoch wieder als Verstoß gegen die internationalen Abmachungen.

Die USA scheinen sich damit jedoch in das eigene Fleisch zu schneiden. Denn das Handelsembargo trifft den Handel (…)  im gesamten Westen. Die Kriegsschiffe lassen nichts Gutes ahnen.

Die ganzen Hintergründe zur Eskalation im Nahen bis Fernen Osten, im Kampf um Orient und Eurasien bereiten wir in geostrategischen Analysen hier auf. 

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