Erste Erfolge für Maskengegner: Schülerin bekommt vor Gericht Recht

Die Merkel-Regierung und die ihr folgenden Medien haben die Maskenpflicht in Deutschland (Ordnungsstrafe bei Nicht-Tragen 50 Euro oder etwas mehr, also im Bereich von Verkehrsdelikten) offenbar zum Symbol für Gut und Böse erhoben. In Berlin wurde nachmittags der erste Teil der großen Demonstration aufgelöst, weil die Polizei die Maskenpflicht – unter freiem Himmel! – nicht durchsetzen konnte oder wollte. Dabei ist die medizinische Grundlage für die Maskenpflicht zumindest nach Meinung von Kritikern weiterhin umstritten. Nun hat eine 17jährige Schülerin in Hessen es immerhin geschafft, vor dem Verwaltungsgericht in Frankfurt die Anordnung eines Schulleiters außer Kraft zu setzen, der bis zum 31. August auch im Unterricht die Maskenpflicht gegen sie durchsetzen wollte.

Generelle Maskenpflicht bleibt bestehen

Das Urteil für das Gymnasium im Main-Taunus-Kreis bedeutet allerdings lediglich, dass die Schülerin dieser Anordnung nicht nachkommen muss. Die Anordnung für alle anderen Schüler gilt so lange, bis diese selbst individuell klagen. Aber immerhin: Das Gericht begründete das Urteil dahingehend, die Schulleitung dürfe nicht unter Berufung auf die 2. hessische Verordnung zur Bekämpfung des Virus einfach die Maßnahmen zum sogenannten Infektionsschutz verschärfen.

Wir erinnern in diesem Zusammenhang an eine jüngst erschienene Studie zur Maskenpflicht.

„Forscher der Harvard-University „halten eine Übertragung von Covid-19-Viren via Aerosole für unwahrscheinlich.“

Die Erreger beim Ausatmen würden „bis zu einen Millimeter groß sein und schwerkraftbedingt in ein bis zwei Meter Entfernung dann zu Boden sinken. Die Erreger würden dann auf Oberflächen landen und könnten dann durch Schmierinfektion auf andere übertragen werden, wenn jemand kontaminierte Gegenstände oder Oberflächen anfass, so die Behauptung. Seither wird in der Wissenschaft debattiert, ob die Maßnahmen wie Maskentragen, Hände waschen und mindestens 1,5 Meter Abstand halten ausreichend seien, um die Ansteckung anderer Personen zu verhindern.

Forscher der Harvard Medical School kommen in einer Studie, die im „Journal of the American Medical Association“ erschien, nun zu einem anderen Schluss. Das Sprechen und Husten Aerosole verursache, sei kein Beweis dafür, dass man sich mit Aerosolen auch anstecke: „Die Infektionsraten in der Bevölkerung und die Übertragung innerhalb von Gruppen im Alltag sind nur schwer mit der Theorie einer aerosolbasierten Ansteckung über größere Distanzen vereinbar“, schreiben die Forscher.

Die Reproduktionszahl des SARS-CoV-2-Virus könne nicht mit der Aerosol-These übereinstimmen. Entweder müsse die für eine Infektion nötige Menge an Corona-Viren weitaus größer sein als beispielsweise bei Masern, oder Aerosole seien nicht der Hauptübertragungsweg, schlussfolgern die Forscher. Auch die Ansteckungsraten von medizinischem Personal, welches unwissentlich Covid-19-Patienten behandele, seien sehr niedrig. Die lägen bei unter drei Prozent. Das größte Risiko bestehe für Mitglieder desselben Haushalts mit einer Übertragungsrate von zehn bis 40 Prozent, so die Forscher. Zudem seien Aerosole von Infizierten weitaus weniger infektiös, als deren Sekretausscheidungen.“ Hier lesen Sie mehr dazu…